+49 (0) 2133 26030   (Mo-Fr 9-18 Uhr / Sa 9-13 Uhr)
Michael Iwanowski
Michael Iwanowski

Lassen Sie sich unverbindlich von unseren Afrika-Experten beraten!

+49 (0) 2133 26030
(Mo-Fr 9-18 Uhr / Sa 9-13 Uhr)

info@afrika.de

Hier unverbindlich anfragen

Reiseinformationen Botswana

Adressen

Information

Botswana Tourism Board, Deutsche Repräsentanz, Karl-Marx-Allee 91A, 10243 Berlin, Deutschland, Tel. 030-4202 8464, Tel. 030-4225 6286, info@botswanatourism.de, www.botswanatourism.de.
Botswana Tourism Board, P.O. Box 0047, Main Mall, Gaborone,  Tel. (+267) 395-9455, mainmall@botswanatourism.co.bw, www.botswanatourism.co.bw.
Inzwischen gibt es in jeder größeren Stadt in Botswana ein Büro der Tourismusbehörde.

Parks and Reserves Reservation Office (einfache Broschüren, Gebührenordnungen für Nationalparks und Game Reserves sowie Buchung einzelner Campsites)
Maun Office: P.O. Box 20364, Boseja, Maun, Tel. (+267) 686-1265, Fax (+267) 686-1264,
Kasane Office: P.O. Box 17, Kasane, Tel. (+267) 625-0486, Fax (+267) 625-1623,
Gaborone: P.O. Box 131, Tel. (+267) 318-0774, Fax (+267) 318-0775, dwnp@gov.bw, www.mewt.gov.bw.

Hospitality & Tourism Association of Botswana (Hatab), Gaborone
Head Office: Private Bag 00423, Gaborone, Botswana, Location: Main Mall, Turnstar Building, Floor 3, Tel. (+267) 395-7144, Fax (+267) 390-3201, Maun
Booking Office: Mopane Avenue, French Connection, Plot 529, Tel. (+267) 686 0143, Fax (+267) 686 0143, hatab@hatab.bw, www.this-is-botswana.com.
Der Verband der privaten Tourismusindustrie informiert auf der Homepage zu Unterkünften und Safarianbietern.

Botschaften und Konsulate

In Deutschland:
Botschaft der Republik Botswana, Lennestraße 5, 10785 Berlin, Tel. 030-8871 950 10, Fax 030-8871 950 12, info@embassyofbotswana.de, www.embassyofbotswana.de.
Es gibt in Deutschland außerdem zwei Honorarkonsulate von Botswana:
Hamburg: Paul Eckler (jr.), Honorarkonsul, Steinhöft 5–7, 20459 Hamburg, Tel. 040- 7326191, Fax 040-7328506, Öffnungszeiten: Di und Do 11–13 Uhr. Konsularbezirk: Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
München: Thilo Schotte, Honorarkonsul, Theresienhöhe 12, 80339 München, Tel. 089-839307292323, botswana-munich@web.de, Öffnungszeiten: Mo und Do 10–12 Uhr. Konsularbezirk Bayern.

In Österreich:
Honorarkonsulat in Österreich, Dr. Harald Meixner, Linke Wienzeile 4, 1060 Wien, Tel. 01-587 96 16, Fax 01-587 34 32, meixner@meixner.com, Öffnungszeiten: Mo, Mi und Fr 9–13 Uhr.

In Botswana:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, P.O. Box 315, Queens Road, Plot 1079-1084, Main Mall, Gaborone / Botsuana, Tel. (+267) 395-3143, Fax (+267) 395-3038, info@gaborone.diplo.de, www.gaborone.diplo.de.
Maun: Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Michaela Kruck, P.O. Box 1966, Maun, Botswana / Okavango Air Rescue, Moeti Road Plot No. 448, Main Building, 1st floor, Maun, Tel. (+267) 686-1616, Fax (+267) 686-1660, maun@hk-diplo.de. Konsularbezirk: Ngamiland, Chobe District, Ghanzi District.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Gaborone.

Embassy of Switzerland, 225 Veale Street, Parc Nouveau, New Muckleneuk 0181, South Africa, Tel. (+27) 12 452 0660, (+27) 12 452 0661 (Konsularabteilung), Fax (+27) 12 346 6605, southernafrica@eda.admin.ch, www.eda.admin.ch/pretoria. Auch zuständig für Botswana.

Honorarkonsulat Österreich (ohne Passbefugnis, ohne Sichtvermerksbefugnis): Plot 50667, Block B3, Fairground Holdings Park, Gaborone, Postanschrift: P.O. Box 335, Gaborone, Tel. (+267) 395-1514, (+267) 395-2638, Fax (+267) 395-3876, doreen@doreenkhama.com.
Im Konsularbezirk der Botschaft in Pretoria/Südafrika: Austrian Embassy, 454A Fehrsen Street, Brooklyn, Pretoria 0181, Tel. (+27) 12 452 9155 (Amt), Fax (+27) 12 460 1151, pretoria-ob@bmeia.gv.at, www.aussenministerium.at/pretoria. Amtsbereich: Botswana, Lesotho, Madagaskar, Mauritius, Namibia, Swasiland, Südafrika.

Auto fahren

Führerschein: Bei der Anmietung von Fahrzeugen in Botswana, Südafrika und Namibia sind ein nationaler und ein internationaler Führerschein notwendig. In Botswana herrscht Linksverkehr; es besteht Anschnallpflicht!

Geschwindigkeitsbegrenzungen: außerhalb von Ortschaften: 120 km/h, innerhalb von Ortschaften: 60 km/h.

Straßenverhältnisse: Generell kann man das Straßensystem Botswanas als weitmaschig bezeichnen. Lediglich um die Hauptstadt Gaborone im Südosten des Landes verdichtet sich das Straßennetz. Die großen Städte sind durch passable Asphaltstraßen verbunden.

Die Hauptstrecke von Johannesburg nach Gaborone, Gaborone – Francistown – Kasane, Palapye – Orapa und Francistown – Orapa, Nata und Maun ist asphaltiert, ebenso die Strecke am Westrand des Okavango-Deltas Shakawe – Sehithwa sowie die Strecken Lobatse – Jwaneng und Gaborone – Letlhakeng. Seit vielen Jahren ist auch der asphaltierte Trans-Kalahari-Highway fertig und verbindet Südafrika über Lobatse und Kang/Ghanzi mit Namibia.

Es gibt in Botswana aber noch viele Strecken, die nicht asphaltiert (Sand- und Kieswege bzw. Pisten) und oft in schlechtem Zustand sind. Je nach Jahreszeit (wobei die Regenzeit problematisch ist) sind nur geringe Durchschnittsgeschwindigkeiten erreichbar (20–30 km/h). Fahren Sie also stets vorsichtig und überstrapazieren Sie Ihr Fahrzeug nicht. Achten Sie insbesondere auf Schlaglöcher oder zu überfahrende Hindernisse. Schnell kann man einen Achsen- oder Federbruch erleiden. Umfahren Sie ebenso größere Steine (Ölwannenbeschädigung, Riss des Kupplungsseils, Benzintankriss).

Reifenpannen: Reifenpannen auf Schotterpisten oder steinigen Straßen sind relativ häufig. Spitze Steine, warmgelaufene Reifen aufgrund des erhöhten Rollwiderstands, extrem spitze Dornen oder Überladung des Fahrzeugs sind die maßgebenden Faktoren. Man sollte deshalb nicht nur einen zweiten Reservereifen mit sich führen, sondern vor allem daran denken, dass man plötzlich einen „Platten“ bekommt und das Fahrzeugverhalten sich von einem zum nächsten Augenblick schlagartig ändert. Bevor Sie einen Wagen mieten, sollten Sie die Fahrzeugreifen genau inspizieren und im Zweifelsfall wechseln lassen. Prüfen Sie laufend den Reifendruck und halten Sie sich an die Empfehlungen des Vermieters. Man kann nicht damit rechnen, dass bei Fahrzeugproblemen unterwegs sofort qualifizierte Hilfe erreichbar ist. Deshalb ist ein wenig Ahnung von grundsätzlichen Reparaturen unbedingt anzuraten.

Benzin und Tanken: Die Tankmöglichkeiten sind begrenzt, doch auf den Hauptstrecken mittlerweile als gut zu bezeichnen. Man muss berücksichtigen, dass auf sandigen Wegen der Verbrauch bis auf das Doppelte hochschnellen kann. Deshalb ist ein entsprechend der Strecke berechneter Vorrat an Reservebenzin zu empfehlen, z. T. für über 1.000 km (Zentral-Kalahari). Auf der Strecke zwischen Maun und Kasane gibt es nur in Nata eine Tankmöglichkeit. Entsprechend muss man hier über gute Vorräte verfügen, zumal die Erkundung von Moremi und Savuti aufgrund der Sandstrecken viel Treibstoff erfordert. Man  sollte sich bei der Mietwagenfirma über den Benzinverbrauch und die Reichweite des Autos informieren. Man kann an den meisten Tankstellen nicht mit Kreditkarte zahlen! In der Regel haben die Tankstellen zwischen 7 und 18 Uhr geöffnet.

Tiere: In Botswana muss man stets auf Tiere achten, welche die Straße überqueren. Das gilt sowohl für domestizierte (wie z. B. Rinder oder Ziegen), vor allem aber für wild lebende Tiere. Immer sollte man darauf bedacht sein, nicht in eine Herde zu geraten oder sich Tieren (vor allem Elefanten) zu nähern, welche Jungtiere mit sich führen. Fahrten in der Dunkelheit sind deshalb auf jeden Fall zu vermeiden.

Fahren durch Wasser: Umfahren Sie – wenn möglich – wassergefüllte Senken. Oftmals kann man an den Spuren anderer Autos eine Umgehung entdecken oder entgegenkommende
Fahrer fragen. Wenn Sie nicht ausweichen können, prüfen Sie vor jeder Durchquerung sowohl die Tiefe als auch die Festigkeit des Untergrunds. Fahren Sie im niedrigsten Gang durch – nichts ist schlimmer, als im Falle eines Absinkens noch zurückschalten zu müssen! Schalten Sie aber vorher 4WD sowie die Zusatzuntersetzung LR (Low Range) ein. Langsameres Fahren verhindert auch Spritzwasser, welches die Elektrik lahmlegen kann. Ebenso sollte man vermeiden, dass der Auspuff ins Wasser taucht. Plant man von vornherein, durch die Einsamkeit zu fahren, kann man sich auch ein Auto mit Schnorchel mieten. Schlammige Stellen können selbst bei 4WD problematisch werden. Wenn möglich, legen Sie quer zur Fahrspur dünne Äste, die u. U. enorm helfen.

Fahren durch Savannengras: Die Kühlwasser-Temperatur im Auge behalten. Wenn man z. B. einen Weg befährt, der in der Mitte grasbewachsen ist, so können die Grassamen die Kühlerporen verstopfen und so die Motorkühlung stark behindern. Deshalb: Mit einem Handbesen öfters den Kühler abkehren. Ebenso empfiehlt sich eine laufende Inspektion in der Umgebung des Auspuffrohres: Hier können sich Grasbüschel festsetzen und entzünden!

Reifendruck: In der Regel kommt man durch hohen Sand besser hindurch, wenn der Reifendruck gesenkt wird und die Reifen so eine breitere Auflagefläche haben. Wie stark der Reifendruck gesenkt wird, hängt vom Fahrzeugtyp und der Beladung ab. Wenn Sie wieder gutes Terrain erreichen, sollten Sie nicht vergessen, den Reifendruck wieder zu erhöhen.

Keine ruckartigen Lenkbewegungen: Besonders beim Fahren mit hochbeinigen Allradfahrzeugen ist dringend anzuraten, nur gemächliche Ausweichmanöver durchzuführen. Der hohe Schwerpunkt dieser Fahrzeuge kann leicht zum Überschlagen führen. Im Falle einer plötzlichen Reifenpanne ist es besser, in die seitliche Landschaft hineinzufahren und ggf. einen Farmzaun umzulegen, als zu versuchen, den Wagen zurück auf die Straße zu lenken: In diesem Falle ist ein Überschlag mit all seinen Folgen vorprogrammiert!

Wellblechpisten: Ein typisches Merkmal sind ausgefahrene Pisten mit Wellblechmuster. Wenn man auf eine solche Rappelstrecke gerät, gibt es nur zwei Alternativen: Entweder extrem langsam fahren, um sich der Wellblechstruktur anzupassen, oder man fährt schneller (mindestens 50–60 km/h), um sozusagen über die Wellen„berge“ hinwegzufliegen. Nur aufgepasst: Die Bodenhaftung des Fahrzeugs ist dann katastrophal. Wer einen Allradwagen mit großen Rädern fährt, ist hier im Vorteil, da die Räder zumeist nicht in das Wellblech„tal“ passen – man merkt also kaum etwas!

Staub: Wenn es z. B. in der Kalahari sehr staubt, fahren Sie auch tagsüber mit Licht. Sie sollten im Falle starken Sandflugs dann am besten stehen bleiben und warten, bis sich der Wind gelegt hat. Anderenfalls riskieren Sie, dass aufgrund der Schmirgelwirkung des Sandes die Scheiben und Lampengläser milchig werden oder der Lack des Fahrzeugs im Frontbereich lädiert wird. In solchen Fällen haften Sie gegenüber dem Autovermieter.

Überholmanöver: Nicht zu empfehlen. Wen der aufgewirbelte Staub eines etwas langsamer fahrenden Fahrzeuges stört, sollte einfach eine Pause von 10–15 Minuten einlegen. Denn beim Überholen droht nicht nur Steinschlag, sondern die Sicht ist (zumindest bei Windstille oder Gegenwind) getrübt. Außerdem geraten Sie auf der Gegenfahrbahn durch extremes Ausweichen nach rechts eventuell auf besonders lockeren Straßenbelag oder in tückische Schlaglöcher, die von der Gegenrichtung plattgefahren sind, in Ihrer Fahrtrichtung aber ein steiles Loch bedeuten, das verheerende Folgen haben kann.

Wagenzubehör: Hier könnte man eine lange Liste aufführen, doch schließlich ist es unmöglich, ein komplettes Ersatzteillager mitzuführen. Trotzdem ist die Mitnahme folgender Dinge zu empfehlen, wenn man sich auf sehr abgelegene Strecken begibt: ein Satz Zündkerzen, doppelter Vorrat an Motoröl (also bei 4 l Ölwanneninhalt 8 l mitnehmen), Keilriemen, 2 Ersatzreifen, auf Felgen aufgezogen, Wagenheber, Luftpumpe, Luftdruckmesser, Zündkontakte, Verteilerfinger, Reifenflickzeug, Gummi, aus dem man notfalls Dichtungen schneiden kann, 2-Komponentenkleber für Metall und Glas, selbstklebendes, breites Textilband, isoliertes Kabel, Draht, Kühler-Reparatur-Set, 2 Bohlen (um den Wagen im Falle des Festfahrens im Sand auf eine „abfahrgeeignete“ Grundlage zu stellen,
Sandmatten eignen sich kaum), einen gut sortierten Werkzeugkasten, einen Spaten und eine Eisenstange.

Banken

Die großen Banken in Botswana sind die Barclays Bank of Botswana, Standard Chartered Bank of Botswana, Stanbic Bank und First National Bank. Es gibt Bankniederlassungen in  Francistown, Gaborone, Jwaneng, Kanye, Lobatse, Mahalapye, Maun, Palapye und Selebi-Phikwe. Barclays Bank hat ebenso Niederlassungen in Mochudi, Molepolole und Serowe. Die Standard Bank hat eine Filiale in Orapa. Öffnungszeiten sind in der Regel Mo–Fr 9–14.30 Uhr, Mi und Sa 8–12 Uhr.

Außer den o. a. Bankfilialen gibt es noch weitere in kleineren Orten, die jedoch nur an bestimmten Tagen für kurze Zeit geöffnet haben.

Camping

Seit Oktober 2009 wurden die meisten Campsites in den Nationalparks privatisiert und die Preise sind rasant in die Höhe gegangen. Hintergrund ist, dass die Regierung die Selbstfahrer in Botswana durch die Preise abschrecken will – denn die Selbstversorger und Camper lassen außer den Parkeintrittsgebühren kaum Geld im Land. Zudem kann jeder in die Nationalparks fahren – das hinterlässt auch in der Landschaft Spuren. Die Eintrittsgebühren (Fees) für die Parks und Vehicle Fees müssen nach wie vor im DWNP (Department of Wildlife) bezahlt werden. Nur die Campinggebühren sind aufgrund der Privatisierung nun unterschiedlich. Ohne Reservierung für eine Übernachtungsstelle kommt man in die Nationalparks normalerweise nicht hinein. In der Hauptsaison ist eine Reservierung unbedingt notwendig (bis zu einem Jahr vorher!).

Einreise

Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Österreichs benötigen kein Visum bzw. dieses wird bei der Einreise ohne Probleme an der Grenze ausgestellt. Bei der Einreise muss man allerdings im Besitz eines Passes sein, der nach Beendigung des Aufenthalts noch mindestens sechs Monate Gültigkeit hat. Für Kinder unter 18 Jahren ist die Geburtsurkunde im Original oder als beglaubigte Kopie mitzuführen. Reist man mit nur einem Elternteil, ist außerdem eine beglaubigte Vollmacht vorzulegen. Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes sowie eidesstattliche Versicherungen („Affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen. Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Botswana reisen soll. Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen.

Ab 01.06.2017 soll in Botswana eine verpflichtende Tourismusentwicklungsabgabe (Tourism Development Levy) eingeführt werden. Die Abgabe beträgt US$ 30 pro Person und betrifft alle Reisenden nach Botswana mit Ausnahme von Bewohnern und Bürgern der SADC (Southern African Development Community) Mitgliedstaaten. Sie ist an allen Einreisepunkten in das Land zahlbar (Flughäfen und Grenzübergänge). Die Zahlung erfolgt durch einen Kassenautomaten in Form von Bargeld (in US$), Debitkarte oder Kreditkarte. Nach der Bezahlung wird automatisch eine Bestätigung erstellt, die mit den Daten des Reisepasses übereinstimmt. Die Bestätigung muss anschließend der Einreisebehörde vorgelegt werden. Der Reisepass sowie die Zahlungsbestätigung werden von der Einreisebehörde abgestempelt. Die Zahlungsbestätigung der Tourismusentwicklungsabgabe gilt für 30 Tage und kann für mehrfache Ein- und Ausreise von/nach Botswana binnen dieser 30 Tage verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von BTO: www.botswanatourism.co.bw/tourismlevy. Für zusätzliche Auskünfte ist die Botswana Tourism Organisation unter tdl@botswanatourism.co.bw erreichbar.

In Südafrika müssen bei der Einreise noch mind. zwei leere Seiten im Pass sein. Reisende müssen damit rechnen, ausreichende finanzielle Reserven für einen Aufenthalt nachzuweisen sowie ein Rückflugticket vorzulegen. Aktuelle Infos unter www.auswaertiges-amt.de.

Es ist möglich, mit in Südafrika oder in Namibia gemieteten Fahrzeugen nach Botswana hineinzufahren. Allerdings benötigt man von der entsprechenden Mietstation ein Letter of Authorization. Die Einreise nach Botswana gestaltet sich in der Regel problemlos und vor Ort ist nur eine kleine Gebühr zu entrichten (Road Safety Levy Fee). In jedem Fall sollte man die geplanten Grenzüberquerungen vorher beim Vermieter anmelden und nach den nötigen Unterlagen fragen.

Obige Angaben können sich jederzeit ändern. Änderungen/Neuerungen entnehmen Sie bitte den Hinweisen des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de. Bitte kontaktieren Sie dringend vor Buchung bzw. Reiseantritt die entsprechenden Botschaften.

Entfernungstabelle

Botswana Reiseinformationen Entfernungstabelle Iwanowskis Reisen - afrika.de

Essen und Trinken

Selbstversorger: Die Lebensmittelversorgung ist in Botswana im Prinzip kein Problem. In allen größeren Orten, allen voran den touristischen Zentren wie Maun, haben die Supermärkte wie Spar und Shoprite ein umfangreiches Angebot, das eigentlich keine Wünsche offen lässt. Allerdings liegen die Preise über denen der Nachbarländer. Reist man z. B. aus Windhoek mit dem Auto an, empfiehlt es sich, dort schon einmal die Grundausstattung einzukaufen (bis auf frische Lebensmittel, die nicht eingeführt werden dürfen).  Nur in den kleineren und abgelegeneren Orten findet man in den Regalen meist ein eher überschaubares Angebot, z. B. ohne frische Ware.

Restaurants: Botswanas Restaurants sind meist keine kulinarische Offenbarung, etwas Abwechslung mit internationaler Küche gibt es eigentlich nur in Gaborone (die Luxus-Lodges und teuren Hotels mal ausgenommen, die in der Regel auch sehr gutes Essen anbieten). Auch in den touristischen Orten wie Maun und Kasane ist das Angebot noch relativ gut, wobei sich die Auswahl meist auf Fleisch- bzw. Hühnchengerichte mit verschiedenen Beilagen beschränkt. Abgesehen von den Unterkünften gibt es auf dem Land nur
noch sehr einfache Restaurants bzw. Garküchen.

Feiertage

1. und 2. Januar Neujahrstage
Karfreitag
Ostermontag
1. Mai Tag der Arbeit
Himmelfahrt
1. Juli Sir Seretse Khama Day
3. Dienstag im Juli Presidents Day
30. September Botswana-Tag (Nationalfeiertag)
25. Dezember 1. Weihnachtstag
26. Dezember Boxing Day
27. Dezember Tag nach dem Boxing Day

Flüge

Von Europa gibt es verschiedene Möglichkeiten nach Botswana zu reisen, die meisten beinhalten einen Stopp in Südafrika oder Namibia. Gaborone ist direkt von Europa nicht zu erreichen, bietet sich als Ausgangspunkt einer Selbstfahrertour in den Norden Botswanas aber ohnehin nur bedingt an. Sehr viele Überlandsafaris starten in Johannesburg bzw. in Windhoek bzw. man kann von dort nach Maun weiterfliegen.

Air Botswana bedient Strecken von Gaborone nach Maun, Kasane, Francistown, Kapstadt und Johannesburg sowie eine tägliche Verbindung Maun–Johannesburg (Kontakt in Gaborone: Plot 27 Dalale House The Mall, zentrale Reservierungsnummer Tel. (+267) 3680900, 3951921, Fax (+267) 3953928, sales@airbotswana.co.bw, www.airbotswana.co.bw.

Fotografieren

Wer mit einer Digitalkamera fotografiert, sollte an eine große Speicherkarte, einen Ersatzakku sowie an einen Stromadapter denken. Speicherkarten für Digitalkameras sind in Botswana in den Städten und größeren Dörfern zu bekommen, in Internetcafés kann man sich die Bilder auf CD brennen lassen.

Allgemein: Bitte fragen Sie stets um Erlaubnis, wenn Sie Menschen fotografieren wollen.

Es ist verboten, Regierungsgebäude, Militärposten und Militärfahrzeuge zu fotografieren. Hitze und Staub können die Fotoausrüstung beschädigen – verstauen Sie also sorgfältig die Geräte und nehmen Sie Reinigungsutensilien mit. Für die Wildbeobachtung sollten Sie auf jeden Fall auch an ein gutes Fernglas denken!

Geld und Kreditkarten

Die botswanische Währung ist der Pula (P); Pula bedeutet „Regen“. Es gibt Pula-Banknoten im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 P. 1 Pula ist 100 Thebe (t) wert. Münzen gibt es als 1, 2, 5, 10, 25 und 50 t sowie 1 P.

Vor Ort
Die Landeswährung Pula und Fremdwährungen unterliegen bei der Ein- und Ausreise keiner Begrenzung. Für die ersten Tage sollte man ein paar Dollar in bar mitnehmen und z. B. am Flughafen tauschen. Pula kann man z. B. schon in Windhoek oder Johannesburg erwerben. Generell wird, außer in (größeren) Hotels und bei Reiseveranstaltern, in Pula bezahlt, wobei mitunter auch die Währungen der Nachbarländer oder Dollar akzeptiert werden. Für Tankstellen z. B. braucht man aber Pula. Dollarnoten in kleinerer Stückelung sind empfehlenswert für das Trinkgeld z. B. der Guides.

Geldumtausch
In den großen Hotels (dort meist zu einem schlechteren Kurs) sowie Banken und Wechselstuben kann man ausländische Währungen eintauschen. In den kleinen Dörfern und den einsameren Gegenden des Landes muss man in bar bezahlen, an den Grenzen kann man in Rand oder Pula zahlen. In Maun und Kasane kann man Pula gegen Vorlage der Tauschbestätigung wieder in Euro/Dollar tauschen. Man sollte nur zur Sicherheit alle Umtauschbelege aufheben, um eventuell bei der Ausreise entsprechende Nachweise erbringen zu können.

Kreditkarten/EC-Karten
Kreditkarten werden in vielen Geschäften der Städte akzeptiert, ebenso in Hotels und bekannten Lodges mit internationalem Publikum. An einigen großen Tankstellen kann man auch mit Karte bezahlen, sollte aber sicherheitshalber immer Bargeld dabei haben. An den meisten Geldautomaten (ATM) kann man Bargeld mit Kreditkarte abheben (bis 2.000 Pula pro Einsatz), vor allem Visa ist verbreitet. An manchen Automaten kann man zudem mit der EC-Karte Geld ziehen (zzt. nur bei der Stanbic Bank in Maun, Francistown und Gaborone, s. unter www.maestrokarte.de/atm_locator.html)

Gepäck

Die meisten Fluglinien gestatten in der Economy Class 20 kg Freigepäck. Falls Sie eine Flugsafari planen: In den benutzten Kleinflugzeugen darf man in der Regel 20 kg Gepäck mitnehmen. mpfehlenswert sind dann Sporttaschen, Rucksäcke, weiche Kleinkoffer. Hartschalenkoffer sind ungeeignet.

Selbstfahrer müssen bedenken, dass u. U. das Gepäck stark einstaubt. Deshalb ist es ratsam, Gepäckstücke mit einem Müllbeutel vor eindringendem Staub zu schützen.

Gesundheit

Eine funktionierende ärztliche Versorgung gibt es nur in den größeren Städten (Gaborone, Francistown). In den kleinen Regionalorten existieren Health Centres, die helfen können. Die Behandlung bei Ärzten sowie die verordneten Medikamente werden sofort abgerechnet, die Rechnung kann man dann bei der heimischen Versicherung einreichen. Auf jeden Fall sollten Sie deshalb eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Darin sollte unbedingt ein kostenloser Rückholservice eingeschlossen sein, der neben dem Transport in das Heimatland auch das Ausfliegen aus der Wildnis z. B. mit einem Helikopter oder Kleinflugzeug einschließt.

Hinweis: Empfehlenswert ist der Abschluss einer Versicherung bei Medical Rescue International Botswana (MRI), die ihre eigenen Krankenwagen und Flugzeuge haben und im ganzen Land tätig sind. Den Flugrettungsdienst erreicht man unter Tel. (+267) 390-1601 oder 992 – diese Nummer gilt überall in Botswana. Infos per E-Mail: enquiries@mri.co.bw oder unter www.mri.co.bw, Tel. (+267) 390-3066, Fax (+267) 316-4728.

Gelbfieber: Bei Einreise aus Gelbfiebergebieten muss ein Impfzeugnis vorliegen.

Bilharziose: Besucher werden davor gewarnt, in Flüssen, Seen oder mit Wasser gefüllten Senken zu schwimmen, da die Gefahr besteht, an Bilharziose zu erkranken.

Schlafkrankheit: Die Tsetse-Fliege ist heute kaum noch im Okavango-Delta anzutreffen; trotzdem besteht aber die seltene Gefahr, an der Schlafkrankheit zu erkranken.

Malaria: Es ist ratsam, eine Malaria-Prophylaxe einzunehmen, insbesondere für Reisen in das Okavango- und Chobe-Gebiet. Das Risiko ist besonders zwischen November und Juni hoch. Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang und eine medikamentöse Vorsorge sind anzuraten. Infos im Internet z. B. unter www.crm.de, www.auswaertiges-amt.de oder www.tropenmedizin.de.

Allergien: Für Reisende mit Stauballergien ist Botswana nicht das rechte Land, da das Reisen im Busch stets mit Staubaufwirbeln verbunden ist.

Sonneneinstrahlung: Man muss bedenken, dass Botswana im Durchschnitt 1.000 m über dem Meer liegt. Dementsprechend stark ist die Sonneneinstrahlung. Zu empfehlen sind deshalb Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung.

Medikamente: Reisende, die spezielle Medikamente ständig benötigen, sollten diese von zu Hause mitbringen, da es nur wenige Apotheken im Land gibt.

Schlangen/Skorpione: Gegen giftige Schlangenbisse sollte man für den Notfall ein breitwirkendes Anti-Schlangen-Serum mitnehmen. Skorpione verkriechen sich gerne in Schuhen und Kleidungsstücken, also vor dem Anziehen gut ausschütteln!

Empfohlende Impfungen: Tetanus/Diphterie, Polio, Hepatitis A und B, Typhus. Für Jagdtouristen ggf. auch Impfschutz gegen Tollwut und Zeckenfieber.

Leitungswasser kann ohne Abkochen in den großen Städten getrunken werden (Gaborone, Francistown, Selebi Phikwe). Es ist allerdings oft sehr chlorhaltig. Wenn Sie unterwegs sind, ist es am besten, nur Grundwasser aus Bohrlöchern zu trinken. Wenn man nicht sicher ist, sollte man das Wasser abkochen oder mit Spezialfiltern reinigen. Mit Hilfe der sog. „Katadyn-Pumpe“ können Sie mühelos Wasser entkeimen, ebenso durch Zugabe von Micropur-Tabletten.

Grenzübergangsstellen

Grenzübergänge gibt es zu allen Nachbarstaaten, die Öffnungszeiten variieren beträchtlich. Wenn Flüsse, die internationale Grenzen bilden, überschwemmt sind, bleiben einige Grenzübergänge geschlossen. Die Visa- und weitere Gebühren können sich schnell ändern und sollen daher hier nur als Anhaltspunkte dienen. Auf jeden Fall sollte man sich vor Abreise über den aktuellen Stand der Dinge informieren, auch, in welchen Währungen die Gebühren vor Ort zahlbar sind (meist Rand, Dollar und Pula, mitunter auch Euro).

Die wichtigsten Grenzübergänge sind:

Sambia

Öffnungszeiten Visagebühren
Kazungula (Fähre)
Das Übersetzen mit der Fähre kann ein mitunter langwieriges Unterfangen sein, daher genug Zeit mitbringen.
6–18 Uhr Visum US$ 50, hinzu kommen bei Einreise mit dem Auto weitere Gebühren, u. a. Straßennutzungsgebühr (Road Permit) US$ 20–55 (je nachdem, wo das Auto registriert ist), Carbon tax (nach Hubraum) ca. US$ 35, Versicherungspolice ca. US$ 30, lokale Steuer (Council tax) ca. US$ 8. Die Fähre kostet US$ 30.

 

Simbabwe

Öffnungszeiten Visagebühren
Kazungula (Straße)  6–18 Uhr Visum US$ 30, für zwei Einreisen US$ 45 (muss auch erworben werden, wenn man nur einen Tag auf die sambische Seite der Vic Falls möchte), meist auch in Rand oder Pula zahlbar. Dazu kommen Carbon Tax (nach Hubraum, ca. US$ 15), Straßennutzungsgebühr (ca. US$ 10), Haftpflichtversicherung (Third Party Insurance, ca. US$ 25)
Ramokgwebana/Plumtree 8–18 Uhr  s. o.
Gwanda South/Mlambapeli 8–18 Uhr s. o.
Pandamatenga 8–16 Uhr s. o.

 

Namibia

Öffnungszeiten
Mamuno/Buitepos (Hauptübergang) 8–22 Uhr
Mohembo/Shakawe 8–16 Uhr
Ngoma Bridge 6–18 Uhr
Dobe – Tsumkwe (Allradpiste) 8–16 Uhr

 

Südafrika

Öffnungszeiten
Pont Drift/Limpopo River – Mashatu 8–16 Uhr
Platjan Bridge/Limpopo River 8–16 Uhr
Zanzibar/Limpopo River 8–16 Uhr
Martin’s Drift/Groblersbrug – Limpopo 8–20 Uhr
Parr’s Halt/Stockpoort – Limpopo 8–18 Uhr
Sikwane/Derdepoort – Mochudi 7–19 Uhr
Tlokweng/Gaborone 6–22 Uhr
Ramotswa/Swartkoppie 7–19 Uhr
Pioneer Gate/Zeerust 6–22 Uhr
Ramatlabama/Mmabatho 6–20 Uhr
Phitsane/Molopo River/Makgwebi Stad 7.30–16 Uhr
Bray/Molopo 8–16 Uhr
Makopong/Molopo 8–16 Uhr
McCarthy’s Rest/Tshabong 8–18 Uhr
Middlepits 8–18 Uhr

Die Grenzkontrollen von Südafrika oder Namibia sind „normal“. Ein Letter of Authorization des Vermieters sowie eine Kopie des Kraftfahrzeugbriefs sind vorzulegen. Die Straßennutzungsgebühren werden direkt an der Grenze bezahlt (ca. 80 P). Die Grenzübergänge sind u. U. in der Mittagszeit (12.30–13.45 Uhr) geschlossen.

Kleidung

Wenn man in der Trockenzeit reist, muss man sich morgens warm anziehen und im Verlauf des Tages zieht man dann Schicht um Schicht aus („Zwiebelprinzip“). Warme Kleidung darf also in dieser Jahreszeit nicht fehlen. Wenn man im Busch reist, muss die Kleidung praktisch und strapazierfähig sein. Zu empfehlen sind reißfeste Stoffe (es gibt viele Dornenbüsche) in Naturfarben. Festes, die Knöchel bedeckendes Schuhwerk ist bei Buschwanderungen ratsam (Schlangengefahr!). Vergessen Sie auf keinen Fall Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenschutzcreme, eine Kopfbedeckung sowie eine Taschenlampe für die Camps in der Wildnis.

Nationalparks / Naturschutzgebiete

Die Naturschutzgebiete Botswanas unterteilen sich in Nationalparks (höchste Schutzstufe) und Game Reserves (z. T. Nutzung der Bewohner, z. B. Jagen erlaubt). Sie sind ganzjährig geöffnet und machen 17 % der Staatsfläche Botswanas aus. In den meisten Parks gibt es Campingmöglichkeiten und meist luxuriöse Lodges als Unterkünfte zur Auswahl.

Nationalparks: Chobe National Park, Nxai Pan National Park, Makgadikgadi Pans National Park, Kgalagadi Transfrontier Park. Game Reserves: Moremi Game Reserve, Central Kalahari Game Reserve, Khutse Game Reserve, Tuli Block, Mashatu Game Reserve.

Seit 2011 können die Eintrittsgelder für Personen und Autos wieder am Parkeingang bezahlt werden, vorher war dies nur vorab möglich. Es wird dennoch empfohlen dies direkt bei Buchung der Campsites zu erledigen. Eine Bestätigung des Campsites ist erforderlich, denn ohne diese kommt man nicht in die Parks.

Notfall

Polizei: Allgemeiner Notruf Tel. 999, Gaborone Tel. (+267) 395-3189, Ghanzi Tel. (+267) 659-6225, Kasane Tel. (+267) 625-2444, Maun Tel. (+267) 686-0223
Erste Hilfe: Medical Rescue International Tel. 992, Tel. (+267) 390-1601, Krankenwagen Tel. (+267) 997

Öffnungszeiten

Normalerweise haben die Geschäfte wochentags 8.30–13 und 14–17 Uhr, am Samstag 8–13 Uhr. Banken sind wochentags ca. 8.15–14 Uhr und samstags 8.30–13 Uhr geöffnet, wobei die Zeiten bei den kleineren Filialen abweichen können. Es gibt kein „Ladenschlussgesetz“ – deshalb haben manche Lebensmittel- und Souvenirgeschäfte sonntags geöffnet. Große Supermärkte sind wochentags z. T. bis 21 Uhr geöffnet, ebenso am Samstagnachmittag. Behörden und andere staatliche Stellen: wochentags 7.30–12.30 und 13.45– 16.30 Uhr.

Post

Die botswanische Post gilt als zuverlässig, die Gebühren sind sehr gering. Nach Europa dauert Luftpost etwa eine Woche bei Aufgabe in den Städten. Öffnungszeiten: wochentags 8.15–12.45 und 14–16 Uhr, Samstag 8.30–11.30 Uhr (nur in größeren Orten).

Reisezeit und Klima

Botswana kann prinzipiell zu allen Reisezeiten besucht werden. Man unterscheidet die winterliche Trockenzeit sowie die sommerliche Regenzeit. Die Trockenzeit beginnt Ende April und dauert bis Ende August. Am Tag sind die Temperaturen sehr angenehm (20–25 °C), nachts kann es sich – vor allem in vegetationsarmen Gebieten – sehr stark abkühlen. Teilweise können die Temperaturen in der Kalahari unter Null sinken. Je weiter die Trockenzeit fortgeschritten ist, desto mehr Wasser bringt der Okavango in den südlichen Delta-Teil. Für Tierbeobachtungen ist dies eine gute Zeit, da das Wild Wasserstellen aufsucht. Ebenso wird mit zunehmender Trockenheit die Vegetation lichter, sodass die Tiere leichter zu sehen sind.

Die Trockenzeit klingt allmählich gegen Ende November aus. Inzwischen wird es nicht nur immer trockener, sondern auch heißer. Dies ist ebenfalls eine wunderbare Zeit für Tierbeobachtungen.

Von Ende November bis Mitte April ist Regenzeit: Es wird sehr heiß und sehr schwül. Doch gerade jetzt wird die Landschaft schön: Das frische Grün der Vegetation erfreut das Auge, Wildblumen blühen und es gibt tolle Wolkenformationen in der Kalahari. Am Okavango-Delta allerdings lassen die Tierbeobachtungsmöglichkeiten nach und viele Camps sind geschlossen. Dies ist die beste Zeit, die Schönheit der Kalahari-Parks zu erfahren. Allerdings können sich manche Pisten in wahre Schlammgruben verwandeln.

Schlangen

Es gibt zwar viele und auch einige giftige Schlangen, jedoch wird man selten welche sehen. Die meisten flüchten lange, bevor man sie entdeckt hat. Insgesamt sind zwar über 70 verschiedene
Giftschlangen im südlichen Afrika beschrieben, jedoch sind unter Touristen Unfälle extrem selten. Andererseits beißt eine Giftschlange zu, wenn man sie überrascht oder darauf tritt. Das heißt allerdings nicht, dass sie auch Gift injiziert! Die Schlangengefahr ist also eine mehr mystisch-psychische Gefahr. Problematisch erscheint allenfalls die Puffotter, die mit ihrer extrem guten Tarnfarbe im Sand liegen bleibt und sehr giftig ist.  Also Augen auf und knöchelhohe Schuhe im Gelände tragen! Sollte es trotzdem zu einem Schlangenunfall kommen, so gilt vor allem eines: Ruhe bewahren und die Schlange in Ruhe lassen! Der gebissene Körperteil wird ruhig gehalten, evtl. mit dem SamSplint geschient und gestaut. Hierzu wickelt man eine Mullbinde (so als ob man einen Verband anlegen wollte, nur fester) um den Körperteil zwischen Bisswunde und Körperstamm so fest wie möglich (keine Gewaltanwendung). Die Venen sollten nach dem Stauen auf dem Fuß- oder Handrücken prall gefüllt aussehen, der Puls sollte am Handgelenk bzw. Fußrücken noch tastbar sein. Kühlen der Bisswunde verzögert die Giftaufnahme etwas.

Wenn überhaupt, kann man in den allerersten Minuten nach dem Biss durch das Absaugen die Giftmenge vermindern. Passiv zum nächsten Arzt (wenn möglich in ein Krankenhaus) transportieren, bereits auf dem Weg dorthin bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit telefonisch das Problem ankündigen. Vorsicht bei Unfällen mit den selteneren Speikobras: Ihr Gift muss sofort aus den Augen gewaschen werden!

Sicherheit

Botswana ist ein sicheres Reiseland. Zwar ist auch hier die Kriminalität in den letzten Jahren gestiegen, doch wenn man die elementaren Sicherheitsmaßnahmen beachtet, braucht man nichts zu fürchten. Nachts sollte man in den Städten aber nicht zu Fuß gehen. Probleme hat es in letzter Zeit auf den Campingplätzen in Maun gegeben – hier sollte man sich vor Ort am besten noch mal nach dem Stand der Dinge erkundigen und in keinem Fall Wertgegenstände im Zelt lassen.

Souvenirs

Besonders beliebte Souvenirs sind Flechtwaren, Ledererzeugnisse und Tierfelle. In der Gegend um Maun/Ngamiland sowie in Ghanzi bieten Einheimische Korbwaren an den Wegen an. Die Gantsi Cooperative verkauft Sanprodukte wie verzierte Straußeneier, Leder- und Holzwaren. Auch in Etsha gibt es sehr dekorative Korbwaren. Die Leatherworks in Pilane (nahe Mochudi) verkaufen gute Lederschuhe, Taschen, Gürtel und Geldbörsen. In Odi (zwischen Pilane und Gaborone gelegen) kann man wunderschöne Wandteppiche erstehen. In der Umgebung von Gaborone gibt es einige Töpfereien, z. B. in Thamaga die Thamaga Pottery.

Sprache

Englisch ist die Umgangssprache in den Städten sowie größeren Orten und wird auch als Amts- und Handelssprache genutzt. SeTswana wird neben zahlreichen anderen Sprachen auf dem Land gesprochen, doch gibt es auch in den abgelegenen Siedlungen zumeist jemanden, der etwas Englisch versteht. Zeitungen erscheinen in Englisch, ebenso sind die meisten Nachrichtensendungen englischsprachig.

Strom

Die Spannung beträgt 220 Volt. In den Camps und Lodges sorgen meist Generatoren zumindest stundenweise für Elektrizität. Unbedingt sollte man Taschenlampen mitnehmen. Die Steckdosen sind dreipolige englische Stecker – ein Adapter ist also notwendig und zu besorgen.

Telefonieren

Vorwahl von Botswana: 00267 – dahinter die siebenstellige Zahl, von der die ersten drei Ziffern die Telefonregion kennzeichnen (öffentliche Stellen haben oft aber auch die älteren sechsstelligen Nummern beibehalten).

Vorwahl nach Deutschland: 0049, in die Schweiz 0041, nach Österreich 0043.

In den abgelegenen Wildnisgebieten wie z. B. dem Central Kalahari Game Reserve oder dem Kgalagadi Tranfrontier National Park ist eine Kommunikation nur mit Satelliten-Telefonen möglich. Leihgeräte sind u. a. unter www.satfon.de erhältlich. Telefonieren über Handy ist in größeren Städten, zentralen Orten sowie entlang der Hauptstrecken möglich. Die botswanischen Betreiber heißen Mascom Wireless (www.mascom.bw) und Orange Botswana (www.orange.co.bw). Mit einer Telefonkarte (erhältlich in Hotels, Tankstellen und manchen Geschäften) kann man einfach lostelefonieren.

Trinkgeld

In Restaurants sowie Hotels sollte man etwa 10 % Trinkgeld geben (manchmal schon im Preis berechnet). Ebenso erwarten Safari-Guides, Mokoro-Fahrer sowie das Personal in Camps ein Trinkgeld. Als „Tip“ sollte man pro Person pro Tag US$ 5 für das gesamte Camp-Personal (hierfür gibt es in den meisten Camps eine sog. „General Tip Box“) und pro Aktivität US$ 5 für den Guide einplanen.

Zeit

Während der Sommerzeit gibt es zur MEZ keinen Zeitunterschied. In der übrigen Zeit muss man die Uhr eine Stunde vorstellen.

Zoll

Botswana gehört seit 1969 zur Zollunion (Southern African Common Customs Area), zu der zudem Lesotho, Swaziland, Namibia und Südafrika gehören. Alle Güter, die man aus diesen Ländern mitbringt, sowie Produkte für den persönlichen Bedarf sind zollfrei. Weitere mitgeführte Waren dürfen im Gesamtwert nicht mehr als ZAR 10.000 (South African Rand) pro Person betragen oder diese sind entsprechend zu verzollen.

Reist man von außerhalb der Zollunion direkt nach Botswana, so gibt es folgende Einfuhrbeschränkungen: 2 Liter Wein, 1 Liter Bier und Spirituosen, 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 g Tabak, 50 ml Parfüm, 250 ml Eau de Toilette, 1 kg Seife.

Die Einfuhr von Fleisch und Milchprodukten ist derzeit verboten.