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Reiseberichte unserer Kunden

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Bericht eines Kunden vom 01.12.2009: 
"Zambia" 20.09.10 - 19.10.10 / Große Zambia Rundreise


 

Guide Johannes Stallmann (Eigentümer von Adventure Purists)

Service crew: David (Fahrer), Andrew (Koch)

Quality of guide: ok, höflich aber eher wortkarg, weiss vermutlich sehr viel mehr als er erzählt. Was er offensichtlich gerne tut, ist, auf schlechten Strassen durch den Busch brettern.

Der Guide in Botswana machte einen wesentlich gepflegteren Eindruck.

Quality of service crew: höflich, hilfsbereit beim Aufstellen und Abräumen der Zelte, eher ungepflegt (Deodorants scheinen unbekannt)

Quality of camps: Mit der Ausnahme von Shoebill Island gut, zum Teil auch sehr gut, da auf fest eingerichteten Campgrounds basiert wird. D.h. Toiletten und Waschgelegenheiten vorhanden, Duschen täglich möglich, genügend Wasser

Quality of tents: gut, genügend Platz für zwei Personen

Quality of beds: sehr gut (besser als in Botswana)

Quality of food: ok, an das was lokal erhältlich ist und an die eigenen Möglichkeiten zur Kühlung angepasst (in Botswana war auf dem Service-Fahrzeug eine grosse Kühltruhe dabei)

Quality of vehicle: ok, die einsetzbaren Fenster sind für längere Fahrten unabdingbar, wir hätten es begrüsst, wenn sie häufiger eingesetzt worden wären. Dafür hatte Johannes meist wenig Gehör. Im Vergleich zu Botswana ist Zambia extrem viel staubiger: der Staub ist sehr fein und durchdringt alles und jedes. Dass alles mit einem Fahrzeug mit Anhänger transportiert wird, bedeutet weniger Flexibilität als wir es in Botswana hatten (Safari-Fahrzeug und Service-Fahrzeug) und auch mehr Wartezeiten, da die Küche erst nach der Ankunft im Camp beginnen kann.

Would we recommend this safari to friends? Wir haben die Reise interessant gefunden, wenn auch weniger komfortabel als in Botswana. Wir würden Freunde auf die Vor- und Nachteile aufmerksam machen. Aber es ist eine der nicht so zahlreichen (und noch bezahlbaren) Möglichkeiten, Zambia etwas kennen zu lernen.

Weitere Anmerkungen: a) Die Pioneer Lodge ist ok, aber weit ausserhalb Lusaka und abseits von geteerten Strassen gelegen. Wie es da mit Taxis steht, haben wir nicht ausprobiert. Wir hatten Gelegenheit, mit Johannes kurz in die Stadt und zurück zu fahren.

b) Die Reisebeschreibung müsste angepasst werden:
- Am Tag 2 wird nicht bei den Kundalila-Fällen übernachtet, sondern viele km vorher im Forest Inn Camp an der Hauptstrasse. Die Fälle werden erst am dritten Tag besucht.
- Der Ausritt am Tag 5 wurde von Teilnehmern als Flop eingestuft: aus "Sicherheitsgründen" sitzt man auf dem Pferd, das von einer Person zu Fuss geführt wird! Wir haben zu Fuss sicher mehr und Interessanteres gesehen.
- Tag 6: hier könnte man zu Recht schreiben: "Über Mpika geht die Fahrt auf zum Teil abenteuerlichen Pisten das Escarpment hinunter …."
- Die "abenteuerlichen Strassen" am Tag 11 werden hingegen systematisch ausgelassen, da sie offenbar sogar für Johannes zu schlecht sind. Gefahren wird auf den Hauptstrassen über Chipata, Lusaka (zum Aufstocken der Vorräte) und Kafue.

c) Vorschläge für Anpassungen im Dokument "Allgemeine Informationen der Reisen in Zambia":
- Für das Laden von Geräten sind deutsche Stecker vorhanden ("europäische" Stecker gibt es nicht)
- Für Wanderungen in sumpfigem Gelände sind offene Sandalen oder alte Schuhe am besten geeignet. Für die übrigen Wanderungen genügen feste Schuhe. Hohe Sportschuhe oder Trekkingschuhe sind unnötig (haben wir vergebens mitgeschleppt).

 


 

 

Bericht eines Kunden vom 31.12.2007:

"Zambia
15. - 30. September 2007

Flüge:

  • Swiss gut mit gutem Service
  • SAA war ok
  • Flughafen Johannesburg ist ein Graus, da etliches Gepäck verloren geht (Quote bei unserem Flug 10%), teilweise wegen Diebstahl oder Schlamperei
  • unsere beiden Gepäckstücke gingen zunächst verloren, eines bekamen wir am nächsten Tag, das andere erst am 5. Tag, dementsprechend sollte das Handgepäck ausgestattet sein (speziell bei benötigten Medikamenten), da die Unzuverlässigkeit von Johannesburg wohl "legendär" ist
  • der Transferbereich in Johannesburg ist ein Chaos, viel zuwenig Platz für alle Fluggesellschaften, schleppende Abwicklung und nur eine (!) Sicherheitsschleuse für sämtliche Transferpassagiere, d.h. Zeit und Geduld mitbringen
  • die Inlandsflüge in Zambia liefen allesamt reibungslos ab
  • da alle Passagiere nach Kafue wollten, ging der Flug ab Mfuwe gar nicht über Lusaka wie eigentlich geplant, sondern direkt
  • Pro Flight hat eine ältere Flotte, aber keineswegs in abschreckendem Zustand
  • Safofane fliegt mit recht neuen Maschinen
  • den Hubschrauberflug von Lunga nach Busanga sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Flug an sich ist schon sensationell und dazu noch eventuelle Tierbeobachtungen und ein definitiv schöner Überblick, wie sich die Landschaft bis zu den Plains ändert

Geld:

  • eigentlich kann alles in US Dollar bezahlt werden
  • Preise in Kwacha zuweilen günstiger

Visum:

  • wird problemlos bei der Einreise erteilt
  • für uns keine Gebühr fällig durch Visa Waiver
  • Visa Waiver liegt in Ordnern vor den Einreiseschaltern aus, d.h. vor dem Anstellen sollte man seine Waiver dort suchen, sonst dreht man die Warteschlange zweimal

Unterkünfte:

  • alle Unterkünfte (Chongwe, Old Mondoro, Nkwali, Busanga) waren für uns sehr gut mit toller Lage, jede hatte sein eigenes spezielles Etwas, immer sauber ohne jegliches Ungeziefer (wer allerdings Eidechsen oder Frösche nicht mag, bekommt Schwierigkeiten, die hat es fast überall)
  • Lunga empfanden wir als nicht schlecht, aber (vielleicht auch durch die einmalige Übernachtung) etwas als Durchgangslager
  • Old Mondoro halten wir für sehr empfehlenswert, da sehr abgeschieden, einfach aber gepflegt, nettes Management, das leider in 2008 wechseln wird, neuerdings werden auch Kanu-Touren angeboten
  • das Holiday Inn in Lusaka ist ein guter Anlaufpunkt, um sich einzugewöhnen, der Standard ist westlich, aber die Webervögel und die Krokodile im Innenhof lassen den ersten "Touch of Adventure" aufkommen
  • Freundlichkeit und Service haben wir querdurch als sehr gut empfunden
  • in Chiawa kamen wir -obwohl wir eigentlich auf Transfer waren und dort nur die Boote wechseln sollten- in den Genuss einer kurzen spontanen Safari zu einer Löwengruppe
  • wenn überhaupt möchten wir Robin Pope Safaris hervorheben, wo wir noch das Sahnehäubchen auf dem I-Tüpfelchen bemerkten

Organisation / Ablauf:

  • der Ablauf hat weitgehend geklappt (Ausnahme: in Zambia wusste niemand, dass wir einen Tag früher als anfangs geplant anreisen, so verbrachten wir den Montag Vormittag damit herauszufinden, wann unsere Reise weitergeht)
  • ein Tag in Lusaka ist gut, um ein bisschen die Hauptstadt zu erkunden, aber mehr braucht es dort nicht. Sonntags sind zudem sämtliche Museeen geschlossen.
  • ein Aufenthalt in verschiedenen Nationalparks ist unbedingt zu empfehlen, weil Fauna und Flora doch recht unterschiedlich sind.

Tiere / Tracking:

  • quer durch alle Camps hatten wir einen schönen Mix aus Safaris per Landrover, mit dem Kanu, mit dem Boot und zu Fuß.
  • in Nkwali waren wir entgegen der Gepflogenheit einmal den ganzen Tag unterwegs mit Picknick. Dadurch erreichten wir Bereiche, die auf den Halbtagsausflügen gar nicht machbar sind und hatten so ein noch intensiveres Erlebnis "draußen im Busch". Der Ganztagesausflug wird nur auf Anfrage durchgeführt.
  • die Ausbildung bzw. das Wissen der Guides empfanden wir durchweg als gut bis sehr gut. Den Unterschied machte da eher die jeweilige Motivation, die fast von "einfach nur rumfahren" bis hin zu tollen Erklärungen und Erzählungen reichten.
  • bis auf Lunga (vielleicht auch bedingt durch den Brand kurz vor unserer Ankunft, der fast bis zum Camp reichte) hatten wir schöne Tierbeobachtungen.

Essen / Gesundheit:

  • wir hatten Glück und hatten keinerlei gesundheitliche Probleme
  • die Speisekarte bietet meistens Rind oder Huhn mit Gemüse. Das Essen war durchwegs gut bis sehr gut.
  • klassisches englisches Frühstück (wobei immer wieder "Diskussionen" aufkamen speziell unter den englischen Gästen, wie ein Toast zubereitet sein soll)
  • Moskitos hatte es eigentlich gar keine
  • Tsetse Fliegen nur um Lunga und am Rande der Plains von Busanga, in beiden Fällen dann aber gewaltig. Da nutzte auch kein Anti Brumm Forte, sondern nur noch die Flucht.
  • in Chongwe hat uns mal eine Schlange im Zelt besucht, eine andere schaute beim Brunch vorbei, aber ansonsten leider keine Sichtung
  • keinerlei Ungeziefer in den Unterkünften

Wetter:

  • meistens recht warm (tagsüber bis zu 40°C) und sonnig
  • ab und zu in der Nacht recht windig
  • in Busanga hatten wir sogar einmal Gewitter mit Regen

Unsere Gesamteinschätzung:

  • sehr schöner Urlaub
  • mit der Zusammensetzung der jeweiligen Gäste in den Camps hatten wir sehr Glück, sehr herzliche, fast familiäre Atmosphäre"

Bericht eines Kunden vom 07.11.2007:

"Hallo Frau M.,

Deutschland hat uns wieder!

Gerne komme ich Ihrer Bitte um Feedback nach.
Es fällt auch besonders leicht, denn die Reise war einfach gigantisch: hoch interessant, abwechslungsreich und alles hat optimal geklappt.
Wir hatte natürlich auch enormes (fast schon unverschämtes) Glück, denn auf dem Liuwa/Kafue-Part waren wir alleine mit Guide und Fahrer, auf dem 2. Teil der Reise auch nur zu Dritt, dafür mit Guide, Fahrer und Koch! Es war praktisch eine Individualreise für uns.
Johannes Stallmann ist ein exzellenter Guide mit profundem Wissen (hat ja auch Zoologie studiert!), zurückhaltend (i.S. ausreichend Raum für Privatsphäre) und dennoch immer präsent, wenn es darauf ankommt. Sein Fahrzeug war bestens in Schuss, hervorragend ausgestattet und wurde regelmäßig auf Vordermann gehalten. Die Verpflegung war allerfeinst – rundum: wir hatten grenzenloses Vertrauen in ihn und seine Mannschaft: Es war eine Tour wie im engsten Freundeskreis und das ist für mich das höchstmögliche Kompliment.
Mir hat der Liuwa-/Kafue-Teil sogar noch besser gefallen, als der Kasanka/Bangweulu/Kapishya/Luangwa-Part, da in Liuwa sowohl Tierwelt wie Bevölkerung noch weitgehend unverfälscht vom Tourismus sind. Schon die Fahrt am Sambesi entlang und weiter durch die Barotse Flood Plains waren ein Traum, aber die endlose Weite der Liuwa-Plains erfüllten für mich das wahre Klischee vom Afrika, wie man es sich in der Sehnsucht aufbaut. Die Migration der Gnus von Angola hierhin hatte bereits begonnen und es ist schon ein erhebendes Gefühl, diese riesigen Herden durch die endlose Weite ziehen zu sehen.
Mit Abstand der für mich schönste Teil der Reise waren aber die Busanga-Plains im Northern Kafue. Dort hatten wir schlicht und einfach auch großes Glück. Nicht nur die Tierwelt präsentierte sich von der besten Seite, sondern insbesondere die Natur zeigte sich nach ersten Regenfällen kurz vor unserer Ankunft von ihrer Schokoladenseite: ein herrlich sattes Grün in blauem Himmel.
Flughunde und Sitatunga-Antilope im Kasankapark haben den Weg dorthin gelohnt. Weniger sinnbehaftet halte ich den Abstecher nach Shoebill, wenn man diesen nur unternimmt, um den „verdammten“ Vogel live zu sehen: Man kommt ja doch kaum innerhalb eines vernünftigen Abstandes  an ihn heran und um ihn dann in einer Entfernung von mehreren hundert Metern als kleinen, schwarzen Punkt auf dem Foto festzuhalten – na ja ?!?!?. Wenn man aber, so wie wir, den fast 6-stündigen Marsch durch sumpfiges Gelände (den man mit mordsmäßig zerkratzten Beinen und ruiniertem Schuhwerk büßt!) als eine unvergessliche Erfahrung aufnimmt, bei der man Einblick in das harte Dasein der dort lebenden Fischer erhält und am eigenen Leib erspürt, wie mühsam sich in solcher Landschaft das Überleben gestaltet, dann ist der Abstecher hierhin ein absolutes Muss.
Kapishya mit den Hot Springs ist nach einer solchen Tortur ein willkommener Relaxpoint; Gott sei Dank haben wir die Reise in dieser Fahrtrichtung gemacht. North Luangwa war für mich beklemmend, in der Umgebung des Buffalo Camps sah es aus wie nach einem Atombombenangriff, echte Endzeitstimmung in dieser geradezu unglaublich vertrockneten Natur und insbesondere mit all den abgestorbenen Mopanebäumen. Preis-/Leistungsverhältnis im Buffalocamp stimmen i.ü. nicht, das ist m.E. völlig überteuert. Lohnend, wenn auch touristisch (zu) überlaufen, war dann zum Abschluss noch South Luangwa. Im Übrigen trägt auch der ausgewogene Wechsel zwischen Übernachtungen im Zelt und in Lodges zu einem hervorragenden Gesamterlebnis bei.
 
Alles in allem: ein gelungener Abenteuertrip, der insbesondere durch die kompetente Führung zu einem Super-Erlebnis wurde. Sicher gehört immer auch ein wenig Glück dazu, um Geparden zu finden oder Löwen unmittelbar nach einem Kill zu beobachten. Aber ein Führer, der ein sicheres „Näschen“,  einen unvergleichlichen Spürsinn aufweist, der Tierwelt und Natur „lesen“ kann, indem er aus einer Vielzahl von Beobachtungen die entscheidenden Plätze lokalisiert, an denen dann grandiose Tierbeobachtungen möglich werden, so ein Führer macht eben dann den (positiven und lohnenswerten) Unterschied aus.
Auf eigene Faust hätten wir zwar vermutlich die gleiche Wegstrecke geschafft, aber sicher nur Bruchteile dessen gesehen, was uns Johannes ermöglicht hat.
So gesehen, war unsere Entscheidung goldrichtig, diesmal eine geführte Tour zu buchen.
Auf jeden Fall kann man Fahrten mit Johannes Stallmann und Adventure Purists besten Gewissens weiterempfehlen.
 
Gestern kam übrigens Ihr neuer Reisekatalog für 2008! Das macht schon wieder Appetit! Auch für den aufwendig gestalteten und optisch sehr gelungenen Katalog darf man Ihnen ein Kompliment machen.
Für uns hat jedenfalls die Reise das gehalten, was Ihr Katalog an Erwartungen bei uns geweckt hat.
 
Und was gibt es schöneres für einen Veranstalter, als zufriedene Kunden!
 
Mit freundlichen Grüßen"