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Namibia und Botswana für Selbstfahrer: Unsere Mitarbeiterin berichtet – Teil 1

 

Im ersten Teil des Reiseberichtes über ihre 3-wöchige Namibia-Reise, erzählt Vivien Peiffer aus unserem Reisen-Team von ihrer Ankunft in Windhoek, ihrem Aufenthalt in Waterberg-Region und von den Safaritouren in den Nationalparks der Sambesi-Region.

Mit dem Mietwagen durch Afrika

Mit 3 Stunden Verspätung kommen meine Freundin und ich mittags in Windhoek an. Voller Vorfreude auf unsere Selbstfahrer-Rundreise begeben wir uns nach der Gepäckentgegennahme zum Schalter von Europcar. Nach einer Einweisung und Videovorführung zur Fahrweise in Namibia, wird uns der Mietwagen mit den Worten „And such a big car for two girls“ übergeben. Unser Toyota Fortuner ist in der Tat ein ordentliches oder sagen wir besser eindrucksvolles Gefährt für zwei Mädels! Aber gut, schließlich liegen in den kommenden drei Wochen auch 3.000 km vor uns. Und da spielt ein gut ausgestatteter Allrad-Wagen auf solch einer Reise nun einmal eine entscheidende Rolle.

Nach Ankunft in unserem Quartier House on Olof Palme in Windhoek, nutzen wir den Nachmittag zum Akklimatisieren und Ausruhen. Das Gästehaus ist inhabergeführt und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Am frühen Abend geht’s dann zu Fuß zum legendären Joe´s Beerhouse, welches nicht nur bei Namibiern, sondern auch internationalen Touristen beliebt ist. Wildgerichte sind die Spezialitäten des Hauses, aber auch Vegetarier wie ich kommen hier auf ihre Kosten.

Spannende Beobachtung am Wasserloch

Am nächsten Tag starten wir unsere Tour Richtung Waterberg Region. Unterwegs machen wir auf einem Holzschnitzermarkt in Okahandja Halt, wo ich mir gleich mein erstes Souvenir, einen Holzelefanten, mitnehme. Um die Mittagszeit, kommen wir dann auf dem Gelände der wunderschönen Frans Indongo Lodge an.

Frans Indigo Lodge Schlafzimmer

Allein der Anblick der lilafarbenen Jacaranda-Bäume versetzt mich gleich ins Strahlen. Nicht nur die reetgedeckten Bungalows und das geschmackvolle afrikanische Ambiente innerhalb der Anlage, auch die Gastgeber und das Personal, lassen gleich eine Wohlfühlatmosphäre aufkommen! Nach einer Abkühlung im Pool und einem erfrischenden Getränk auf der offenen Terrasse, lassen wir es uns gut gehen und genießen die tolle Aussicht und die ersten Blicke auf ein paar Springböcke. Auch nach dem köstlichen Abendessen beobachten wir wieder Tiere, welche sich nun um das beleuchtete Wasserloch angesammelt haben. Schade, dass wir hier nur eine Nacht sind…

Taranga Safari Lodge

Am Folgetag geht es in die Kavango-West Region, genauer gesagt nach Rundu. Die Taranga Safari Lodge liegt am Ufer des Okavango Flusses.               Unser komfortables Canvaszelt auf Stelzen vermittelt gleich ein Out-of-Africa Feeling! Die Aussicht auf den Fluß ist grandios! Bei einer Sundowner-Bootsfahrt begegnen wir den ersten Tieren, einem Krokodil und Flusspferden.

 Fährtensuche durch Namibias Nationalparks

Weiter geht unsere Reise durch die Sambesi-Region (ehemals Caprivi). Wir durchqueren den Bwabwata Nationalpark und merken wie sich die Landschaft zusehends verändert. Der Mittelteil ist ganz mit Laubwäldern bedeckt und wird auf 180 km vom Trans-Caprivi-Highway durchschnitten. Der Park beherbergt eine große Zahl von Tieren, die uns zum ersten Mal auch auf der Straße begegnen, weshalb hier besonders achtsam gefahren werden sollte. Nach einer längeren Fahrt kommen wir am Bootsanleger von Kazile Island (Nähe Kongola) an, wo man uns nach telefonischer Anmeldung bereits für die Bootsüberfahrt erwartet. Die Kazile Island Lodge liegt auf einer Privatinsel, die nur per Boot erreichbar ist. Die moderne Lodge liegt auf Holzplateaus und ermöglicht so traumhafte Ausblicke. Allein die Sicht vom Hauptdeck ist grandios!

Ausblick Kazile Island Lodge

Am nächsten Morgen unternehmen wir eine Buschwanderung, wo unser Guide Martin uns in die Flora und Fauna der Insel einweiht. Wir merken gleich, dass Martin sich sehr gut auskennt und es macht Freude, ihm bei seinen Erzählungen zuzuhören. Nach dem Mittagessen und einer „Verschnaufpause“ geht es auf Pirschfahrt in den Mudumu Nationalpark. Schon während der Bootsfahrt begegnen uns wieder Flusspferde. Am Ufer angekommen, steigen wir gleich ins Safarifahrzeug um. Und los geht die abenteuerliche Fahrt! Der Park ist reich an Wildbestand und zeigt uns gleich viele Impalas und Springböcke auf. Aber auch Elefanten, Zebras und Giraffen kreuzen unseren Weg. Und dann eröffnet sich uns ein unbeschreiblich spannender Moment! Gleich vor uns sehen wir eine Löwenfamilie beim Fressen! Wahnsinn, denke ich und versuche meine Begeisterung nicht auszurufen, denn wir wollen die Löwen ja nicht verschrecken. Mit Kamera und Fernglas beobachten wir die edlen Tiere und es kommt uns vor, als wenn sie ganz zahm sind, so besonnen wirken sie. Selbst unser Guide berichtet, dass man nur selten solch einen Augenblick erlebt. Beim anschließenden Sundower-Picknick treffen wir auf eine Elefantenherde beim Baden. Was könnte es schöneres geben als solche Momente … am liebsten würde ich die Zeit anhalten.

 

© Bilder und Text: Vivien Peiffer

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E-Mail E-Mail: info@afrika.de
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-> Hier geht es zu Teil 2 und Teil 3!

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