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Südafrika: Hervorragende Küche und Restaurants in Kapstadt

Afrika-Spezilialist Dirk Kruse-Etzbach beschreibt in seinem Reiseführer „Kapstadt & Garden Route“ detailliert die vielfältigen Köstlichkeiten der Stadt und gibt zahlreiche Hinweise auf gute Restaurants!

„Die kulinarischen Genüsse Kapstadts werden jeden in den Bann ziehen. Neben den bekannten internationalen Küchen, wie die aus den Mittelmeerländern und China, haben sich in der Stadt auch landestypische etabliert. Einfluss auf die Gerichte haben zum einen die Einwanderer, zum anderen die Seefahrer genommen, durch die viele Gerichte und deren Zutaten ans Kap gelangten. Außer den „echten“ asiatischen Gerichten gibt es auch die kapholländische und kapmalayische Küche. Mittlerweile hat sich eine Reihe von Spitzenköchen hier angesiedelt, die sich gerne an Neuem ausprobieren.

Kapmalayische Küche in Kapstadt

Die kapmalayische Küche setzt sich aus Elementen der malaiischen, indischen und kapholländischen Küche zusammen. Die indische Seite hat vor allem den Curry beigetragen, der aber nicht unbedingt scharf sein muss. Im Gegensatz zu unserem scharfen Curry ist der aus Asien eher eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen, bei dem die Schärfe ganz von der Hand des Küchenchefs abhängt. …

Kapholländische Küche in Kapstadt

Grundlage der kapholländischen (Cape Dutch) Küche sind die ländlichen Gerichte der weißen Afrikaaner, zu denen sich später Einflüsse aus England und Asien (z.B. Chutney) gesellten. Typisch ist der Potjiekos (s.o.), in dem Lammfleisch, Kürbis und süßer Mais zu den Standardzutaten gehören.

Afrikanische Küche in Kapstadt

Die traditionelle afrikanische Küche wird nahezu gar nicht serviert, und falls doch, handelt es sich eher um Wildgerichte bzw. ausgefallene Dinge, wie etwa Krokodilfleisch. Typisch für die afrikanische Küche ist z.B. der Pap, ein festes Püree aus Maismehl, das zumeist mit gekochtem Fleisch und Gemüse gereicht wird.

Englische Pubs in Kapstadt

Die Tradition der Pubs kommt natürlich aus England und die Pubgerichte haben dementsprechend den britischen, deftigen Touch. So gibt es z.B. Steak & Chips sowie Fish & Chips, aber auch mal Liver & Mash, Kidneys & Mash sowie Bangers & Mash (Leber, Nieren bzw. kleine Würstchen mit Kartoffelpüree und Sauce). …

Weitere gute und interessante Küchen sind Japanisch (Sushi, Sashimi sowie Teriyaki-Gerichte aus mariniertem Fleisch), Portugiesisch, meist aus Madeira (lecker ist Espetada, aufgespießte Fleischstücke, die senkrecht hängend serviert werden) und auch Deutsch (zumeist bayerisch angehaucht).

Restaurant Tipp: Wine & Dine

Wenn gutes Essen, ein gepflegtes Restaurant und eine erlesene Weinkarte zusammentreffen, geht es ums Wine & Dine. Die Gerichte können dabei variieren, wobei im Kapstadter Raum oft eine mediterrane oder speziell französische Küche geboten werden. Schön ist es, wenn sich das Wine & Dine-Restaurant in einem historischen Gebäude oder auf einem Weingut befindet.

Kochkurse in Kapstadt:

Wer lernen möchte, landestypische Gerichte oder aus der gehobeneren Küche zu kochen, suche sich die passende Kochschule in Kapstadt aus, z.B. unter www.southafricanfoodies.co.za oder www.relax-with-dax.co.za/
cooking-courses-in-cape-town. Unter www.capefusiontours.com wird auf Adressen von ausgesuchten Restaurants und Kochschulen hingewiesen.“

© Iwanowski-Reiseführer „Kapstadt & Garden Route

© Foto: Mont Rochelle, Südafrika

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