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Madisa Camp in Namibia: Wildnis pur südöstlich von Twyfelfontein

Die Lage an der D 2612, die zu den berühmten Felsgravuren von Twyfelfontein führt, ist nicht zu überbieten! Auf dem Gelände von Madisa gibt es viele Buschmannzeichnungen und oft ziehen hier die Wüstenelefanten durch. Von hier aus kann man sternförmig Ausflüge zum Brandberg, nach Twyfelfontein oder zum Petrified Forest unternehmen, ohne die Unterkunft zu wechseln. Auch ein Besuch der Orgelpfeifen, eine beeindruckende Basaltformation, ist ein Muss!

Die Felsgravuren von Twyfelfontein

Twyfelfontein ist der reichste Fundort von Felsgravuren in Namibia und seit 2007 als das erste UNESCO Welterbe des Landes anerkannt. Die Gravuren wurden hier schon zu deutscher Zeit bzw. kurz danach gefunden, aber zunächst wenig beachtet. Erst als Twyfelfontein als Farm eingerichtet war, kamen Albert Viereck und J. Rudner hierher. Das war im Jahr 1953. Die ersten Veröffentlichungen über die Felsgravuren erschienen im Juli 1953 in der „Allgemeinen Zeitung“.

Das Madisa Camp

Man schläft in gut eingerichteten großen Zelten mit eigenen sanitären Einrichtungen (auch warmes Wasser) – alles ist „luftig“ angelegt – halt ein echtes Outdoor-Erlebnis! Große Mopane-Bäume spenden Schatten, und jede Campingstelle ist von den anderen durch eine niedrige Steinwand aus Felsen abgetrennt. Von jeder Übernachtungsstelle schaut man auf den zumeist trockenen Gauntegab River.

Es gibt einen originellen Swimmingpool, eine nette Bar sowie einen wunderbaren Grillplatz – herrlich zur Kommunikation mit anderen Reisenden.

Ein Erfahrungsbericht von Michael Iwanowski

Das Madisa Camp war für mich neu und wirklich eine tolle Namibia-Entdeckung. Auf einem großen Gelände liegen hervorragend ausgestattete Campingplätze, schöne Koch- und Grillgelegenheiten, sowie komfortable sanitäre Einrichtungen. Der allgemeine Bereich mit Swimmingpool, Sitz- und Liegegelegenheiten ist kreativ-liebevoll gestaltet und passt sich toll an die natürlichen Gegebenheiten an. Es stehen auch ausgestattete Zelte zur Verfügung und auf Bestellung gibt es Frühstück und Abendessen. Damit ist Madisa auch für Nicht-Camper bestens geeignet.

Zu Gast in der Natur

madisa (5 van 1)-6Hier ist man wirklich zu Gast in der Natur! Nichts ist eingezäunt, das heißt immer gut schauen und hören! Und wenn Elefanten kommen: Ruhig bleiben, keine „Schreie“ und nie mit Taschenlampen blenden – das kann die Dickhäuter ungemütlich werden lassen…
Es ist wirklich urig, mal ganz anders als in unseren Kulturräumen.
Info
: Die Übernachtung im eingerichteten Zelt kostet ca.
650 N$/pP., Buchung http://madisacamp.com/ 
Tel.: 081/6982908, +2776/2488375
E-Mail: bookings@madisacamp.com

Fotos: Michael Iwanowski, Madisa Camp Namibia
Text: Michael Iwanowski, Reiseveranstalter (Iwanowski’s Individuelles Reisen), Verleger und Reiseführer-Autor

 

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2 Kommentare

  1. Werner Bade

    Hallo!
    Ich habe mir die Lage auf Maps angesehen, irgendwie bin ich etwas konfus?!
    Kann es sein, dass das Camp süd-östlich von Twyfelfontein liegt? In der Beschreibung oben steht süd-westlich.
    Danke!
    mfG
    Werner Bade

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