Kommentare 0

Akagera National Park – auf Pirschfahrt in Ruanda

Im Osten Ruandas, an der Grenze zu Tansania, befindet sich der 112.000 Hektar große Akagera National Park. Benannt ist er nach dem Akagera-Fluss, der entlang der östlichen Landesgrenze fließt und in einem Seen-Labyrinth endet. Von Akazienbüschen bedeckte Hügel bieten spektakuläre Panoramablicke über ein Mosaik von dichten Wäldern und weiten Gras- und Sumpflandschaften.

Heimat seltener Tierarten

Imposanter Seeadler

Während die anderen beiden Nationalparks in Ruanda – der Nyungwe und der Volcanoes National Park – besonders für ihre Primaten bekannt sind, bietet Akagera die einzigartige Möglichkeit, spannende Wild-Safaris zu erleben. Große Herden von Büffeln, Impalas, Zebras und Topi-Antilopen trifft man eher auf den offenen Flächen an, kleinere Antilopenarten, wie zum Beispiel Oribi, Klippspringer, Riedbock und Buschbock, sind auf dem ganzen Parkgebiet zu finden. Paviane und Grünmeerkatzen sind häufig zu beobachten, die auch als „blue monkey“ bekannte Diademmeerkatze ist seltener zu sehen. Bei Nachtpirschfahrten bekommt man die Chance, Leoparden, Hyänen, Schakale und weitere nachtaktive Tiere zu Gesicht zu bekommen – und mit etwas Glück auch ihren Nachwuchs. In den Sumpfgebieten sind Wasserkudus ebenso beheimatet wie eine Vielfalt an außergewöhnlichen Vogelarten. Hier lebt etwa der majestätische Schuhschnabel, dem man sofort ansieht, woher er seinen Namen hat. Mit insgesamt gut 480 Vogelarten sind Akageras Sumpfregionen ein wahres Paradies für Ornithologen! Aber auch größere Tiere sind dort anzutreffen: Elefanten halten sich meist an den Seen auf, welche zudem von Nilpferden und Krokodilen bevölkert sind. Löwen sind eher in der nördlichen Region zu sehen, Spitzmaulnashörner halten sich im südlichen Bereich des Parks auf.

Gut vorbereitet auf die Pirsch

Nachdem der Eintritt gezahlt ist, gibt es an der Rezeption eine kurze Einführung durch einen professionellen Guide. Wenn die Reisenden bestimmte Tiere bevorzugt sehen möchten, berücksichtigen die Guides dies in der Regel gerne und passen die Route nach Möglichkeit an. Allerdings gilt: Ein Nationalpark ist kein Zoo und besonders bei seltenen Tierarten braucht es Geduld und hin und wieder etwas Glück. Wer gerne auf eigene Faust durch den Park fahren möchte, muss natürlich keinen Guide buchen und kann Karten und weiteres Infomaterial an der Rezeption erwerben.

Wer beobachtet hier wen?

Ausflüge und Aktivitäten

Im Park gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Tierwelt zu Wasser und zu Land zu beobachten, bei einem Boots-Trip auf dem Lake Ihema kann man beispielsweise den Nilpferden und Krokodilen einen Besuch abstatten. Sportfischer kommen am Lake Shakani voll auf ihre Kosten. Die „Behind-the-Scenes“-Tour vermittelt einen Eindruck vom Alltag der Mitarbeiter des Nationalparks. Wer den Busch zu Fuß erkunden möchte, kann an einer geführten Wanderung teilnehmen und wird am Ziel mit einem beeindruckenden Panorama belohnt. Eine Kultur-Führung bietet Einblicke in das lokale Farmleben, in die Herstellung von Bananenbier oder in die Honigproduktion.

Ihre Safari im Akagera National Park

Sämtliche Pirschfahrten und Ausflüge sowie naturnahe Unterkünfte mit rustikalem Charme im Akagera National Park können bei Iwanowski’s Reisen gebucht werden. Unser Team berät Sie gerne:
Iwanowski´s Individuelles Reisen
www.afrika.de
info[at]afrika.de
Tel.: 02133/26030

© Fotos und übersetztes Material von earthwanderer

Schreiben Sie eine Antwort


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.