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Michael Iwanowski
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Angola – eine Expeditionssafari in touristisches Neuland

23-tägige geführte Campingreise mit Expeditionscharakter ab/bis Windhoek

Die Autorenmeinung:
„Nach mehr als zehn Jahren des Friedens reizt es, Angolas einzigartige Landschaften auf einer Expeditionsreise zu besuchen. Der Schwerpunkt der Expedition liegt auf den südwestlichen/westlichen Landesteilen Angolas. Angesichts der spärlichen touristischen Infrastruktur spricht diese Reise diejenigen an, die touristisches Neuland bereisen wollen, Campingleben in der freien Natur lieben und über ein hohes Maß an Flexibilität verfügen – ohne Anspruch auf einen festen Reiseverlauf.“
Afrika-Experte Michael Iwanowski, Autor der Reisehandbücher Südafrika, Namibia und Botswana

Das Besondere dieser Reise

  • Preiswert geführte Campingexpedition im Safaritruck durch Angola
  • Übernachtungen in Wildniscamps in leicht zu errichtenden Kuppelzelten
  • Landschaftliche Höhepunkte und Strandaufenthalt
  • Deutschsprachige Reiseleitung und meist Vollpension eingeschlossen

Mehr erfahren Reiseroute

Geplanter, aber nicht festgelegter Reiseverlauf

1. Tag: Windhoek

(ca. 45 km)

Nach Ihrer Ankunft in Windhoek werden Sie zum Hotel gebracht. Nachmittags findet ein Informationstreffen mit der Reiseleitung statt. Am Abend treffen Sie die übrigen Teilnehmer der Reise und besprechen Route und Tagesabläufe. Optionales Abendessen (nicht im Preis enthalten) in einem Restaurant in Windhoek. 1 Hotelübernachtung

2. Tag: Naulila/Angola

(ca. 800 km)

Sehr früh begeben wir uns auf eine lange Fahrt Richtung Norden. Am Nachmittag überqueren wir die Grenze nach Angola – dabei müssen wir uns allerdings in Geduld üben. Direkt hinter der Grenze erreichten wir unser erstes Bushcamp. 1 Campingübernachtung, Vollpension

3. Tag: Quihita

(ca. 320 km)

Wir fahren nach Naulila, besichtigen deutsche Gräber und erfahren interessante Fakten zu den Gefechten um Naulila während des 1. Weltkriegs. Weiter geht es über Teerstraße Richtung Lubango. Wir übernachten in der Nähe von Quihita. 1 Campingübernachtung, Vollpension

4. Tag: Lobito

(ca. 490 km)

Heute steht ein langer Fahrtag auf neuen und gut ausgebauten Teerstraßen nach Norden auf dem Programm. Unterwegs decken wir uns auf einem typisch afrikanischen Markt mit Verpflegung ein. Mit der Ankunft in Benguela erreichen wir erstmals den Atlantischen Ozean. Angola bemüht sich sehr um den Wiederaufbau seiner Städte. Die Diskrepanz zwischen Slums und herausgeputzten Vierteln mit frisch renovierten Häuserreihen ist immer noch augenfällig. Abends erreichen wir die Hafenstadt Lobito. Auf der vorgelagerten Halbinsel neben einem der vielen Strandrestaurants errichten wir unser Camp. Es besteht die Möglichkeit, im benachbarten Restaurant zu Abend zu essen. 1 Campingübernachtung, Frühstück, Mittagessen

5. Tag: Nähe Sumbe

(ca. 180 km)

Wir unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt und frischen unsere Vorräte auf. Anschließend geht es auf der Teerstraße weiter in Richtung Sumbe. Die Vegetation wird tropischer, die Strände sind mit Palmen bewachsen. Das lädt zu einem schönen Strandcamp ein. 1 Campingübernachtung, Vollpension 

6. Tag: Cachoeira-Fälle

(ca. 70 km)

Heutiger Höhepunkt ist der Abstieg in eine mächtige Höhle am Rio Cambongo. Nach einer kurzer Wanderung hinab zum Fluss gelangen wir zu einem unterirdischen „Dom“, der stellenweise durch Spalten von Tageslicht erhellt wird. Nachmittags erreichen wir die Cachoeira-Fälle bei Binga. Im Innenhof einer einfachen Lodge schlagen wir unser Camp auf. Abends besteht die Möglichkeit, in einem Restaurant zu essen (nicht inklusive). 1 Campingübernachtung, Frühstück, Mittagessen

7. Tag: Mondlandschaft

(ca. 280 km)

Wir brechen früh auf. Unser heutiges Ziel sind einzigartige Erosionsformen an der Küste südlich Luandas. Der Weg dorthin führt uns über eine gute Teerstraße die Küste entlang nach Norden. Mit Blick auf den weiten Atlantik schlagen wir direkt an der Erosionskante unser Buschcamp auf. Uns erwartet ein spektakulärer Ausblick. 1 Campingübernachtung, Vollpension

8. Tag: Luanda und Wracks

(ca. 150 km)

Wir fahren früh los, um Luanda mit wenig Stau erleben zu können. Die Kontraste dieser Stadt reichen von Slums, Villenvierteln und neuesten Hochhäusern in der City bis zum historischen Stadtkern mit alten portugiesischen Bauten. Danach geht es an einen Strand nördlich von Luanda. Hier liegen viele Wracks alter Schiffe, die während des Krieges angetrieben wurden. Oberhalb des Strandabschnittes errichten wir unsere Zelte. 1 Campingübernachtung, Vollpension

9. Tag: Nahe Massangano

(ca. 280 km)

Der heutige Tag führt uns ins Inland. Gegen Nachmittag erreichen wir die portugiesischen Ruinen von Massangano. Im tropischen Klima gedeiht eine dichte, urwaldähnliche Vegetation. Mittelalterliche Festungsanlagen im südlichen Afrika, das gibt es nur in Angola! 1 Campingübernachtung, Vollpension

10. und 11. Tag: Kalandula-Wasserfälle

(ca. 210 km)

Unsere heutige Fahrt führt uns steile Pässe auf über 1.000 m hinauf. Wir besuchen die schönen Kalandula-Wasserfälle, die zweithöchsten im südlichen Afrika. Anschließend fahren wir zu den Pedras Negras, den schwarzen Felsen. Zwischen den Felsdomen, am Ufer des Rio Cuanza oder in einer verlassenen Kaffeeplantage errichten wir das Nachtlager (je nach Befahrbarkeit der Strecke). 2 Campingübernachtungen, Vollpension

12. und 13. Tag: Fazenda Quitila

(ca. 80 km)

Heute geht es über schlechte Wege, steile Pässe und an Kaffeeplantagen vorbei durch noch recht unerschlossenes Gebiet. Unser Ziel ist die deutsche Farm Fazenda Quitila. Eigentümer ist Fritz von Krosigk, der das Vermächtnis seines Vaters fortführt und das zerstörte Gut wieder aufbaut. Zwei Nächte werden wir auf der Fazenda Quitila verbringen. Wir lernen viel über Landwirtschaft und das besondere Farmleben in Angola. Ein Besuch der Schule auf der Fazenda rundet unser Programm ab. 2 Campingübernachtungen, Vollpension

14. Tag: Huambo

(ca. 380 km)

Weiter geht es Richtung Süden auf geteerter Hauptstraße bis nach Huambo. Im Rahmen einer kleinen Rundfahrt durch Huambo (früher: Nova Lisboa) erfahren wir etwas über die interessante Geschichte der zweitgrößten Stadt Angolas. Danach fahren wir weiter Richtung Westen. Kurz vor Sonnenuntergang errichten wir unsere Zelte auf einem Hügel auf 1.700 m Seehöhe. 1 Campingübernachtung, Vollpension

15. Tag: Nähe Caimbambo

(ca. 220 km)

Unsere Strecke führt uns durch das angolanische Hochland hinab nach Westen. In der Nähe der kleinen Stadt Caimbambo erblicken wir interessante Kuppen aus Granit. Wir biegen von der Straße ab, um unweit einer Kuppe unsere Zelte aufzubauen. Alternativ können wir bereits am heutigen Tag bis zum Strand von Equimina weiterfahren. Diese Möglichkeit wird vor Ort mit der Gruppe besprochen. Fahren wir bereits heute bis zum Strand, übernachten wir für zwei Nächte am Atlantik. 1 Campingübernachtung, Vollpension

16. Tag: Equimina Beach

(ca. 190 km)

Auf einer neuen Straße geht es weiter bis an den Atlantischen Ozean. Beim Küstendorf Equimina errichten wir unser Camp direkt am Strand. Sind wir bereits am Vortag bis Equimina gefahren, genießen wir einen kompletten Tag am Meer. 1 Campingübernachtung, Vollpension

17. Tag: Bentiaba

(ca. 200 km)

Ausgeruht und voller Tatendrang fahren wir heute über den berüchtigten Dombe Grande Pass. Nach 150 km schlechter und langsam zu befahrender Piste erreichen wir Bentiaba. Am Strand errichten wir unsere Zelte. 1 Campingübernachtung, Vollpension

18. Tag: Sandsteinformationen

(ca. 220 km)

Entlang schöner Küstenlandschaften und durch die südangolanische Hafenstadt Namibe führt uns der heutige Weg bis in die nördlichsten Ausläufer der Namib-Wüste. Tiefe Erosionseinschnitte in Sandsteinschichtungen lassen faszinierende Formen entstehen. Hier schlagen wir unser Nachtlager auf. 1 Campingübernachtung, Vollpension

19. Tag: Steilküste bei Pipas

(ca. 130 km)

Zum Sonnenaufgang können wir eine Wanderung durch die Sandsteinformationen unternehmen. Anschließend Fahrt nach Namibe mit kurzem Aufenthalt und kleiner Stadtrundfahrt. Nachmittags Ankunft an der Steilküste bei Pipas. 1 Campingübernachtung, Vollpension

20. Tag: Lubango

(ca. 230 km)

Wir verlassen die Küste fahren über den berühmten Leba Pass zur Kontinentalbruchkante. In Humpata erfahren wir etwas über die Geschichte der „kapholländischen Voortrekker“, bevor wir die berühmte Jesusstatue von Lubango besichtigen. Am späten Nachmittag geht es hinauf auf 2.300 m Seehöhe. Direkt an der 1.000 m tiefen Bruchkante errichten wir unsere Zelte. Dies wird die kühlste Nacht unserer Reise werden. Dafür entschädigt uns aber eine herrliche Aussicht. 1 Campingübernachtung, Vollpension

21. Tag: Xangongo

(ca. 230 km)

Nach einem „Höhen“-Frühstück und einem letzten Blick in die Weite fahren wir Richtung Süden zur Grenze. Nach der Überquerung des Kunene-Flusses bei Xangongo erreichten wir unser letztes Buschcamp. 1 Campingübernachtung, Vollpension

22. Tag: Tsumeb / Namibia

(ca. 410 km)

Heute verlassen wir Angola. Nach dem Grenzübertritt „fliegen“ wir regelrecht über beste Teerstraßen bis zur nordnamibischen Stadt Tsumeb. Auf einem Campingplatz mit sanitärem Komfort und einem Schwimmingpool verbringen wir unsere letzte Safarinacht. 1 Campingübernachtung, Frühstück, Mittagessen

23. Tag: Windhoek / Namibia

(ca. 440 km)

In entspannter Fahrt legen wir die „lockeren“ 440 km über beste Teerstraße nach Windhoek zurück. Hier endet am frühen Nachmittag unsere lange, erlebnisreiche Safari durch Angola. Frühstück, Mittagessen

Mehr erfahren Leistungen, Preise und Termine

Eingeschlossene Leistungen:

  • Fahrt im 4×4-Safaritruck oder Landcruiser mit Funkgerät
  • Übernachtungen und Verpflegungsleistungen (22 x F, 22 x M, 18 x A) wie beschrieben
  • Unterkunft im Kuppelzelt (2,4 x 2,4 m, Stehhöhe in der Mitte)
  • 5 cm dicke Klappmatratze und bezogenes Kopfkissen
  • Campingausrüstung (Tisch, Stuhl, Geschirr)
  • Flughafentransfers in Windhoek
  • Deutsche Reiseleitung

Nicht eingeschlossene Leistungen: 

  • Schlafsack und Handtücher
  • Visum für Angola (ca. 150 – 250 €) und Einladungsschreiben (ca. 30 €)
  • Mahlzeiten und Getränke in Restaurants
  • Getränke aus dem Fahrzeugkühlschrank (Abrechnung am Ende der Safari)
  • Trinkgelder
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Optionale Aktivitäten vor Ort

Teilnehmer: mindestens 6, maximal 9 im Safarifahrzeug (ohne begleitende Selbstfahrer)
Die Safari kann auch als Selbstfahrer mit eigenem Mietfahrzeug begleitet werden. Nähere Details und Preise auf Anfrage.

Reisetermin
02.06.18 – 24.06.18 16.09.18 – 08.10.18
Preis pro Person
DZ 2.950 €
EZ-Zuschlag 65 €

Mehr erfahren Wichtige Hinweise

  • Bitte beachten Sie unbedingt die länderspezifischen Hinweise Namibia sowie die Gesundheitsvorschriften und Sicherheitshinweise.
  • Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
  • Für Angola benötigen deutsche Staatsbürger neben dem Pass (muss 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein!) ein Visum, das vor der Einreise bei der Botschaft Angolas in Berlin oder dem angolanischen Generalkonsulat in Frankfurt/Main beantragt werden muss. Dem Antrag ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung beizufügen. Neuerdings sollen es möglich sein, das Touristenvisum für Angola online beantragen zu können. Der Antragsteller soll innerhalb von 72 Stunden eine Vorabgenehmigung erhalten, die dann bei der Einreise zusammen mit weiteren Unterlagen vorgelegt werden muss. Reisenden wird jedoch geraten, sich frühzeitig mit der zuständigen angolanischen Auslandsvertretung in Verbindung zu setzen, um sicherzustellen, dass diese Neuerung im konkreten Fall bereits greift.
  • Empfohlen sind die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes. Eine Gelbfieber- und eine Hepatitis-A- und -B-Impfung muss in einem Internationalen Impfausweis mit Datum und Wirkstoff lesbar dokumentiert sein. Eine Malaria-Prophylaxe wird empfohlen.
  • Internationale Kreditkarten werden nur in den großen Hotels akzeptiert. Sonstige Rechnungen werden bar in der angolanischen Währung, dem Kwanza, beglichen. Viele Restaurants und Hotels nehmen auch US-Dollar an (die 100-Dollar-Noten werden in Banken nur gewechselt, wenn sie 1996 oder später gedruckt wurden). Reiseschecks sind praktisch unbekannt.
  • Die Übernachtungscamps werden in der freien Natur errichtet, Mithilfe beim Campingleben ist erforderlich! Das Fahrzeug ist mit einer Dusche ausgerüstet, ein Toilettenzelt steht zur Verfügung, keimfreies Trinkwasser wird für alle Teilnehmer aus einem hochwertigen Filter zubereitet.
  • Schlafsack und Handtücher sind selbst mitzubringen.
  • Die Gepäckbegrenzung beträgt 15 kg pro Person in weichen Reisetaschen oder einem Rucksack ohne Tragegestell.
  • Es gibt keine Altersbegrenzung, aber körperliche Fitness und gute Kondition sind Voraussetzung.
  • Die Reiseroute ist lediglich ein Vorschlag und von den jeweiligen unbestimmbaren Verhältnissen und Wetterbedingungen vor Ort abhängig und daher flexibel. Es bestehen deshalb keine Ansprüche wegen eines evtl. abgeänderten Reiseverlaufes.
  • Passende internationale Flüge buchen wir gerne für Sie zu Ihrer Expeditionsreise dazu. Tagesaktuelle Sonderangebote fragen Sie bitte an.