{"id":9292,"date":"2013-01-23T12:27:43","date_gmt":"2013-01-23T10:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iwanowski.de\/blog\/?p=9292"},"modified":"2018-06-07T16:54:53","modified_gmt":"2018-06-07T14:54:53","slug":"namibia-auf-safari-in-etosha-tipps-von-michael-iwanowski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/namibia-auf-safari-in-etosha-tipps-von-michael-iwanowski\/","title":{"rendered":"Namibia: Auf Safari in Etosha &#8211; Tipps von Michael Iwanowski"},"content":{"rendered":"<h3>Hinweise f\u00fcr eine Safari im Etosha Nationalpark von Michael Iwanowski<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst sollte man wissen, dass man nur auf den offiziellen Wegen (Schotterpisten) auf die Pirsch gehen und auf keinen Fall schneller als 60 km\/h fahren darf. Durch die Geschwindigkeitsbegrenzung wird zum einen die Tierwelt vor Rasern gesch\u00fctzt, zum anderen will man die Staubentwicklung eind\u00e4mmen. Auf vielen Strecken wird bei schneller Fahrt der wei\u00dfe Lehmstaub aufgewirbelt, was die fragile Vegetation beeintr\u00e4chtigt. Alle Camps haben mittlerweile k\u00fcnstliche Wasserl\u00f6cher, die nachts angestrahlt werden. Das von Tieren am meisten besuchte Wasserloch ist das von Namutoni: Man steht an einer Mauerbr\u00fcstung und kann die Tiere fantastisch beobachten. In Halali hat man von der Anh\u00f6he aus einen guten Blick auf die Wasserstelle sowie die umliegende Landschaft, sodass man herannahende Tiere ausmachen kann.<\/p>\n<h3>Wann kann man am besten Tiere im Etosha Nationalpark beobachten \u2013 und wo?<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: \u00dcberall kann man je nach Gl\u00fcck und Jahreszeit tolle Tierszenen erleben. Die beste Jahreszeit ist die winterliche Trockenzeit (Juni \/ Juli \/ August), dann m\u00fcssen die Tiere zum Trinken an die Wasserstellen kommen, wo die Touristen warten. Doch sobald Regen f\u00e4llt und es auch im Busch T\u00fcmpel gibt, verstreuen sich die Tiere in der Landschaft, zumal die Gegend um die Wasserstellen stets ziemlich kahlgefressen ist.<br \/>\nWenn es im Sommer (November bis M\u00e4rz) genug geregnet hat, so steht auf weiten Veld-Fl\u00e4chen gen\u00fcgend Wasser zur Verf\u00fcgung, sodass sich die Tiere verteilen. Riesige Springbock-, Gnu- und Zebraherden verweilen im Sommer im sog. S\u00fc\u00dfgrasveld im westlichen\/nordwestlichen Gebiet der Etosha-Pfanne. Mit der beginnenden Trockenzeit spalten sich die Herden in zwei Gruppen:<\/p>\n<p>Die kleinere zieht in die N\u00e4he von Okaukuejo, die gr\u00f6\u00dfere sucht ihre Winterweide bei Gemsbokvlakte. Durch die Einz\u00e4unung von Etosha k\u00f6nnen die Ele fantenherden nicht mehr ungehindert ihren angestammten Routen folgen. Trotzdem brechen Elefanten in der Trockenzeit aus dem Kaokoland nach Etosha ein, w\u00e4hrend sie in der Regenzeit dem gleichen Weg wieder zur\u00fcckfolgen. In der Trockenzeit favorisieren Elefanten dann nat\u00fcrlich die ergiebigen Wasserstellen am S\u00fcdrand der Pfanne.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Ein Tipp, um den gr\u00f6\u00dften Massenanst\u00fcrmen an den Wasserl\u00f6chern zu entgehen<\/span>: W\u00e4hrend der Mittagszeit sitzen die meisten Besucher Etoshas im Restaurant. Auch wenn die Tierbeobachtungen dann nicht ganz so optimal sind, bietet diese Tageszeit doch Gelegenheit, einigerma\u00dfen in Ruhe Zeit in der N\u00e4he der Tiere zu verbringen. Ebenso kann man oft den Massen entfliehen, wenn diese noch an den Fr\u00fchst\u00fcckstischen sitzen.<\/p>\n<h3>Tipp f\u00fcr eine gelungene Tierbeobachtung<\/h3>\n<p>In allen Camps liegen Tageb\u00fccher aus, in die Besucher ihre Tierbeobachtungen nach Ort und Zeit eintragen. Diese Hinweise k\u00f6nnen bei der Tagesplanung hilfreich sein. Doch klar ist auch: Die Tiere bleiben nicht dort, wo sie jemand gesehen hat \u2026<br \/>\nAusgangspunkte f\u00fcr Safaris sind die NWR-Camps im Park, v. a. Okaukuejo, Namutoni und Halali. Meist bricht man von hier aus auf Safari auf und zieht sich in der hei\u00dfen Mittagszeit in die Camps zur Siesta zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00a9 Michael Iwanowski, Auszug aus dem Reisef\u00fchrer Namibia<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweise f\u00fcr eine Safari im Etosha Nationalpark von Michael Iwanowski Zun\u00e4chst sollte man wissen, dass man nur auf den offiziellen Wegen (Schotterpisten) auf die Pirsch gehen und auf keinen Fall schneller als 60 km\/h fahren darf. 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