{"id":8154,"date":"2012-11-29T16:08:54","date_gmt":"2012-11-29T14:08:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iwanowski.de\/blog\/?p=8154"},"modified":"2018-06-06T17:16:47","modified_gmt":"2018-06-06T15:16:47","slug":"safaris-in-afrika-tipps-zur-tierbeobachtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/safaris-in-afrika-tipps-zur-tierbeobachtung\/","title":{"rendered":"Safaris in Afrika: Tipps zur Tierbeobachtung und Sicherheit im Gel\u00e4nde"},"content":{"rendered":"<p>Die Natur der Nationalparks in Afrika unterscheidet sich von unseren europ\u00e4ischen W\u00e4ldern unter anderem dadurch, dass dort potentiell gef\u00e4hrliche Tiere und Pflanzen vorkommen. Aber genau deswegen f\u00e4hrt man ja schlie\u00dflich dorthin\u2026<\/p>\n<p>Im Allgemeinen gilt: Keine \u00fcbertriebene Angst! Bereits recht wenige Verhaltensweisen sorgen f\u00fcr die n\u00f6tige Sicherheit. Als Wildnisneuling sollte man allerdings zun\u00e4chst die Nationalparks aufsuchen, in denen man die Tierwelt gut vom Auto aus sehen kann, zum Beispiel Etosha in Namibia.<br \/>\nAus dem Fahrzeug heraus kann meist viel ungest\u00f6rter beobachtet werden, weil Wildtiere das Auto nicht als Feind betrachten. Auf jeden Fall sollte man seine ersten Walking-Safaris mit einem erfahrenen Guide machen. Daf\u00fcr sprechen nicht nur Sicherheitsgr\u00fcnde. Man erf\u00e4hrt auf diese Art auch mehr \u00fcber die Natur als man selbst je erkennen k\u00f6nnte. Absolute Voraussetzung f\u00fcr eine sichere Wanderung ist, dass man sich mit den potentiell gef\u00e4hrlichen Arten der Region vertraut macht. Abgesehen vom Erkennen des Tieres selbst hei\u00dft dies, dass man auch dessen Lebensraum (zum Beispiel Dickicht oder hohes Gras) und seine Spuren kennt.<\/p>\n<p><strong>Zun\u00e4chst noch einige Essentials<\/strong>: Kranke, verwundete und ab und zu auch alte Tiere sind besonders gef\u00e4hrlich und in ihrem Verhalten nicht einzusch\u00e4tzen. Niemals sollte man zwischen die Mitglieder einer Herde geraten, insbesondere nie zwischen Muttertiere und Jungtiere. Niemals sollte man bei Tieren, die sich im Wasser sicherer f\u00fchlen (wie etwa Flusspferde) zwischen diese und das Wasser geraten. Niemals sollte man Fluchtwege abschneiden, dann k\u00f6nnen auch Arten, die sonst v\u00f6llig friedlich sind, zu wahren Furien werden. Grunds\u00e4tzlich gilt, dass man mit Panikreaktionen rechnen muss, wenn man vom Wild pl\u00f6tzlich und aus unmittelbarer N\u00e4he entdeckt wird. Bei Fluchttieren kann das bedeuten, dass es zu (vom Wild unbeabsichtigten) Unf\u00e4llen kommt, weil man schlicht \u00fcberrannt wird. Bei wehrhaften Arten kann es zu spontanen und sehr heftigen Angriffen kommen. Das Anschleichen in unmittelbare N\u00e4he erm\u00f6glicht zwar die beeindruckenderen Fotos, sollte aber unbedingt dem sehr Erfahrenen vorbehalten bleiben oder in Begleitung eines Guide erfolgen.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcffel<\/strong> sind meist wenig aggressiv und meiden eine Konfrontation. Sie sind jedoch leicht zu erschrecken und eine dadurch ausgel\u00f6ste, in ihrer Richtung nicht vor her &#8211; sag bare Stampede (unkontrolliertes Weglaufen der gesamten Herde) ist extrem gef\u00e4hrlich. Auch k\u00f6nnen K\u00fche mit K\u00e4lbern, alte Einzelg\u00e4nger, gereizte, \u00fcberraschte und aktuell oder fr\u00fcher verwundete Tiere ohne Warnzeichen angreifen. Vorsicht vor \u00dcberraschungen im dichten Geb\u00fcsch oder Schilf! B\u00fcffel und Flusspferde sind (abgesehen vom Menschen) f\u00fcr die meisten t\u00f6dlichen Angriffe weltweit verantwortlich, nicht etwa Schlangen oder Raubkatzen!<\/p>\n<p><strong>L\u00f6wen<\/strong> ziehen normalerweise von dannen, wenn Menschen sich n\u00e4hern. Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr ist eigentlich, gegen den Wind zu gehen und in ein schlafendes Rudel hineinzustolpern \u2013 L\u00f6wen schlafen oder d\u00f6sen etwa 20 Stunden am Tag. Gestr\u00fcpp und dichtes hohes Gras sollten gemieden werden, insbesondere in der N\u00e4he von Wasserl\u00f6chern. Die Nacht ist f\u00fcr L\u00f6wen Jagdzeit, also Vorsicht. Fressenden L\u00f6wen sollte man sich zu Fu\u00df keinesfalls n\u00e4hern, vor allem weil man leicht zwischen im Geb\u00fcsch d\u00f6sende Mitglieder des Rudels geraten kann.<\/p>\n<p><strong>Elefanten<\/strong> sind friedlich, es sei denn, man kommt ihnen allzu nahe. Dies gilt insbesondere, wenn Jungtiere oder verletzte Tiere zur Herde geh\u00f6ren. Die Sozialstruktur einer Herde ist extrem hoch entwickelt, bed\u00fcrftige Mitglieder werden heftig verteidigt. (Ehemals) Verwundete Tiere oder solche ohne Sto\u00dfz\u00e4hne gelten als besonders aggressiv. Wegen der beschr\u00e4nkten Sehf\u00e4higkeit, jedoch gutem Geruchssinn und Geh\u00f6r entfernt man sich am besten langsam und still mit dem Wind.<\/p>\n<p><strong>Nash\u00f6rner<\/strong> reagieren unterschiedlich. W\u00e4hrend das riesige Breitmaulnashorn normalerweise ein eher ruhiger Geselle ist, der sich zur\u00fcckzieht, ist das nur wenig kleinere Spitzmaulnashorn temperamentvoll, nerv\u00f6s, leicht reizbar, unberechenbar, blitzschnell und dadurch extrem gef\u00e4hrlich. Des \u00d6fteren ist ein scheinbarer Angriff allerdings nur ein Lauf mit dem Ziel, den Eindringling auszukundschaften \u2013 was man allerdings erst nachher wei\u00df. Geh\u00f6r und Geruchssinn sind extrem gut entwickelt, die Sehf\u00e4higkeit dagegen begrenzt. Leises Verhalten und geschicktes Ausnutzen des Windes schaffen Sicherheit. So zieht man sich seitw\u00e4rts zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Flusspferde (Hippos)<\/strong> sind friedlich \u2013 aber sehr schnell und gef\u00e4hrlich, wenn sie gereizt werden oder wenn es sich um Einzelg\u00e4nger oder K\u00fche mit K\u00e4lbern handelt. Warnzeichen ist das demonstrative Aufrei\u00dfen des gro\u00dfen Maules. Ein aufgeschrecktes Hippo trampelt alles nieder, was zwischen ihm und dem Wasser liegt! Vorsicht im Dickicht am Ufer. Achtung auf den oft tief eingetretenen Pfaden und Vorsicht bei Camps nahe an Ufern, denn Flusspferde werden offensichtlich von Licht angelockt.<\/p>\n<p><strong>Krokodile<\/strong> kann man am besten vermeiden, wenn man sich einem Gew\u00e4sser, in dem sie m\u00f6glicherweise leben, allenfalls bis auf f\u00fcnf bis sechs Meter n\u00e4hert. Krokodile sind ber\u00fcchtigt daf\u00fcr, dass sie im flachen Gew\u00e4sser watende Menschen angreifen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-shop_single wp-post-image alignleft\" title=\"101 Safaris 2014 Mit Buch Low Rgb 72dpi\" src=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 283px) 100vw, 283px\" srcset=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi.jpg 283w, https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi-253x360.jpg 253w, https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi-106x150.jpg 106w, https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi-176x250.jpg 176w\" alt=\"\" width=\"70\" height=\"99\" data-caption=\"\" data-src=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi.jpg\" data-large_image=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/101_Safaris_2014_mit_buch_low_rgb_72dpi.jpg\" data-large_image_width=\"283\" data-large_image_height=\"402\" \/>Text aus \u00a9 <a href=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/shop\/101-safaris-geheimtipps-und-top-ziele-reisefuehrer-von-iwanowski\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\">101 Safaris: Traumziele in Afrika<\/a>, Iwanowski Reisebuchverlag<\/p>\n<p><strong>Sie interessieren sich f\u00fcr eine Safari in Afrika?<br \/>\n<\/strong>Das Team von Iwanowski\u2019s Reisen hilft Ihnen bei Ihrer individuellen Reiseplanung.<br \/>\nTel.-Service: +49 (0) 2133.26030. Aktuelle Reiseinfos zu Afrika-Reisen finden sich auf der Website <a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/\" data-wpel-link=\"exclude\" data-wpel-ignored=\"true\">www.afrika.de<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Natur der Nationalparks in Afrika unterscheidet sich von unseren europ\u00e4ischen W\u00e4ldern unter anderem dadurch, dass dort potentiell gef\u00e4hrliche Tiere und Pflanzen vorkommen. Aber genau deswegen f\u00e4hrt man ja schlie\u00dflich dorthin\u2026 Im Allgemeinen gilt: Keine \u00fcbertriebene Angst! 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