{"id":33232,"date":"2026-03-16T17:21:47","date_gmt":"2026-03-16T15:21:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/?p=33232"},"modified":"2026-03-19T10:28:12","modified_gmt":"2026-03-19T08:28:12","slug":"wildpferde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wildpferde\/","title":{"rendered":"Lost Places in Namibia: Das Geheimnis der Namib-Wildpferde"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_33233\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde1_350px.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-33233\" class=\"wp-image-33233 size-full\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde1_350px.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde1_350px.jpg 350w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde1_350px-248x300.jpg 248w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33233\" class=\"wp-caption-text\">Eine neue Theorie zur Herkunft der Wildpferde besagt, dass sie aus dem Gest\u00fct von Emil Kreplin, dem ehemaligen B\u00fcrgermeister von L\u00fcderitz (links im Bild), stammten.<\/p><\/div>\n<p>Niemand kennt die genaue Zahl der Pferde. Man vermutet, dass es etwa 250\u2013300 sind, die sich in Gharup an die ariden Bedingungen der Halbw\u00fcste und Savanne angepasst haben. Die Tiere haben sich mit der rauen Natur arrangiert und genie\u00dfen daf\u00fcr unendliche Freiheit.<\/p>\n<p>Gharub liegt etwa 20 km westlich von Aus und schon im Jahre 1906 war der <em>Ort <\/em>per Eisenbahn mit der Hafenstadt verbunden. So konnte die Schutztruppe leichter das notwendige Material in den S\u00fcden des Landes bringen. Bei Gharub bohrte man nach Wasser und brachte es in F\u00e4ssern nach L\u00fcderitz, das bis dahin S\u00fc\u00dfwasser nur aus Kapstadt bekommen konnte. Einige Jahre sp\u00e4ter entstand hier ein milit\u00e4rischer Au\u00dfenposten. Erst 1990 wurde der Bahnhof geschlossen, aber ein Bohrloch versorgt die Wildpferde weiter mit Wasser.<\/p>\n<p>Woher die Tiere stammen, bleibt ein R\u00e4tsel. Es gibt jedoch mehrere Vermutungen:<\/p>\n<p>\u2022 Die Pferde stammen aus dem Gest\u00fct Duwisib, wo der Schlossherr von Wolff vor ca. 100 Jahren eine gro\u00dfe Pferdezucht aufbauen wollte. Sein Areal hatte damals keine Z\u00e4une, und so konnten sich die Tiere selbst die besten Weiden suchen. Einige der Pferde m\u00f6gen in die Namib gelaufen und hier geblieben sein.<\/p>\n<p>\u2022 Die Pferde sind Relikte der Schutztruppe, die um Aus stationiert war.<\/p>\n<p>\u2022 Eine noch waghalsigere Hypothese meint, dass diese Pferde die \u00fcberlebenden Tiere einer Schiffskatastrophe sind. Einst strandete vor der Oranjem\u00fcndung ein Dampfer auf dem Wege nach Australien, dessen Ladung u. a. aus Zuchtpferden bestand.<\/p>\n<p>\u2022 Eine neue Theorie besagt, dass entlaufene Tiere einer Pferdezucht bei Kubub den Ursprung der Herde bildeten. Dazu sollen dann Pferde der s\u00fcdafrikanischen Armee gesto\u00dfen sein, die 1915 bei Gharub verloren gingen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde3_750px.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-33234 size-full\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde3_750px.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde3_750px.jpg 750w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Wildpferde3_750px-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie dem auch sei \u2013 die Pferde konnten sich hier deshalb so gut halten, weil sie u. a. bei Gharub eine Quelle vorfinden und weil es an nat\u00fcrlichen Feinden, wie Leoparden, fehlt. \u00c4u\u00dferlich sind die Wildpferde eher Ponys \u00e4hnlich geworden, denn die nat\u00fcrlichen Bedingungen grenzen k\u00f6rperliche \u201e\u00dcppigkeit\u201c ein. Man beobachtete, dass die Pferde praktisch nur morgens oder nachts grasen, tags\u00fcber suchen sie die wenigen schattigen Stellen auf. An die Wasserknappheit im Gel\u00e4nde haben sie sich gut angepasst: Sie k\u00f6nnen, ohne zu trinken, ca. 6 Tage unterwegs sein, w\u00e4hrend ein nicht-adaptiertes Pferd maximal 3 Tage ohne Wasser auskommt.<\/p>\n<p>Weitere Infos unter <a href=\"https:\/\/www.wild-horses-namibia.com\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\">www.wild-horses-namibia.com<\/a><\/p>\n<p>Fotos: iStock\/Marieke Peche: Eine kleine Gruppe wilder W\u00fcstenpferde mit einem Fohlen am Bohrloch von Garup; iStock\/2630ben: Zwei wilde W\u00fcstenpferde k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/UnterschriftmitBild.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-33152 size-full\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/UnterschriftmitBild.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/UnterschriftmitBild.jpg 750w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/UnterschriftmitBild-300x76.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><div class=\"red-box\"><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/shop\/namibia-reisefuehrer-von-iwanowski\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-31906\" src=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Namibia_3D.jpg\" alt=\"\" width=\"283\" height=\"401\" \/><\/a>Namibia \u2013 das bedeutet faszinierende Weite, Natur pur und Safari-Erlebnisse der Extraklasse in einem urweltlich anmutenden Land zwischen den W\u00fcsten Namib und Kalahari, der rauen Atlantikk\u00fcste im Westen und dem tropischen Osten. Egal ob als Selbstfahrer oder in einer Gruppe unterwegs, Namibia-Reisende sind vor allem Individualisten.<\/em><\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/shop\/namibia-reisefuehrer-von-iwanowski\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\">Reisehandbuch Namibia<\/a> fordert <strong>Michael Iwanowski,<\/strong> der Namibia-Pionier unter den deutschen Reisef\u00fchrer-Autoren, seine Leser immer wieder zum \u201eSelbst sehen \u2013 selbst urteilen\u201c auf, erkl\u00e4rt alles N\u00f6tige f\u00fcr eine individuelle Reise und macht zahlreiche miteinander kombinierbare Routenvorschl\u00e4ge, auch f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Touren nach Botswana und S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iwanowski.de\/shop\/namibia-reisefuehrer-von-iwanowski\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\"><em>Namibia \u2013 Reisef\u00fchrer von Iwanowski<\/em><\/a><br \/>\n<em>29,95 \u20ac (D) | 30,80 \u20ac (A)<\/em><br \/>\n<em>ISBN 978-3-86197-258-7<\/em><br \/>\n<em>612 Seiten. Broschiert. Zahlreiche Abbildungen und Karten. Durchgehend farbig. Mit herausnehmbarer Reisekarte und Karten-Download.<\/em><\/p>\n<\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemand kennt die genaue Zahl der Pferde. Man vermutet, dass es etwa 250\u2013300 sind, die sich in Gharup an die ariden Bedingungen der Halbw\u00fcste und Savanne angepasst haben. Die Tiere haben sich mit der rauen Natur arrangiert und genie\u00dfen daf\u00fcr unendliche Freiheit. 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