{"id":30697,"date":"2019-03-15T16:20:27","date_gmt":"2019-03-15T14:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/?p=30697"},"modified":"2019-03-15T16:25:38","modified_gmt":"2019-03-15T14:25:38","slug":"das-geheimnis-der-namib-wildpferde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/das-geheimnis-der-namib-wildpferde\/","title":{"rendered":"Das Geheimnis der Namib-Wildpferde"},"content":{"rendered":"<p>Wildpferde inmitten der W\u00fcste? <strong>Noch heute fragen sich die Forscher<\/strong>, wie die Tiere urspr\u00fcnglich in dieser unwirtlichen Gegend bei Garub gelandet sind. L\u00e4ngst haben sich die Pferde bestens an ihre ungew\u00f6hnliche Umgebung angepasst und ziehen inzwischen reichlich Besucher an.<\/p>\n\n<h1>Die Geschichte von Garub<\/h1>\n<div id=\"attachment_30705\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010152.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30705\" class=\"size-medium wp-image-30705\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010152-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010152-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010152-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010152.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30705\" class=\"wp-caption-text\">Heimat der Wildpferde<\/p><\/div>\n<p>Garub liegt etwa 105 km \u00f6stlich von L\u00fcderitz. Schon im Jahr 1906 war der namibische \u201eOrt\u201c per Eisenbahn mit der Hafenstadt verbunden. Auf diese Weise konnte die sogenannte \u201eSchutztruppe\u201c der deutschen Kolonialherren leichter ben\u00f6tigtes Material in den S\u00fcden des Landes bringen. Bei Garub <strong>bohrte man nach Wasser und brachte es in F\u00e4ssern nach L\u00fcderitz<\/strong>, das bis dahin aus dem fernen Kapstadt mit S\u00fc\u00dfwasser versorgt werden musste. Einige Jahre sp\u00e4ter entstand hier ein milit\u00e4rischer Au\u00dfenposten. Erst 1990 wurde der Bahnhof geschlossen, <strong>aber ein Bohrloch versorgt die Wildpferde weiter mit Wasser.<\/strong><\/p>\n<h1>Kuriose Theorien: Mit dem Schiff gestrandet oder vom Gest\u00fct gefl\u00fcchtet?<\/h1>\n<p>Niemand kennt die genaue Zahl der Pferde. <strong>Man vermutet, dass es etwa 250\u2013300 sind<\/strong>, die sich hier mit den ariden Bedingungen der Halbw\u00fcste und Savanne arrangiert haben. Zur Herkunft der Tiere gibt es verschiedene Theorien:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Pferde stammen aus dem Gest\u00fct Duwisib, wo der Schlossherr Hansheinrich von Wolff<strong> vor gut 100 Jahren<\/strong> eine gro\u00dfe Pferdezucht aufbauen wollte. Sein Areal hatte damals keine Z\u00e4une, und so konnten sich die Tiere selbst die besten Weiden suchen. Einige Pferde m\u00f6gen in die Namib gelaufen und hier geblieben sein.<\/li>\n<li>Die Pferde sind <strong>Relikte der Schutztruppe<\/strong>, die um Aus stationiert war.<\/li>\n<li>Die wohl waghalsigste Hypothese lautet, dass die W\u00fcstenpferde die <strong>\u00fcberlebenden Tiere einer Schiffskatastrophe sind<\/strong>. Einst strandete vor der Oranje-M\u00fcndung ein Dampfer auf dem Weg nach Australien, dessen Ladung u. a. aus Zuchtpferden bestand.<\/li>\n<li>Neuesten Erkenntnissen zufolge bildeten entlaufene Tiere<strong> einer Pferdezucht bei Kubub<\/strong> den Ursprung der Herde. Dazu sollen dann <strong>Pferde der s\u00fcdafrikanischen Armee<\/strong> gesto\u00dfen sein, die 1915 bei Garub verloren gingen.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_30704\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010147.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30704\" class=\"size-full wp-image-30704\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010147.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010147.jpg 1024w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010147-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010147-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30704\" class=\"wp-caption-text\">Bis heute kennt niemand den Ursprung der Herde.<\/p><\/div>\n<h1>Wie haben die Pferde sich der W\u00fcste angepasst?<\/h1>\n<p>Wie dem auch sei \u2013 die Pferde konnten und k\u00f6nnen im der Namib nur \u00fcberleben, weil sie u. a. bei Garub eine Quelle vorfinden und <strong>weil es an nat\u00fcrlichen Feinden, wie Leoparden, fehlt<\/strong>. \u00c4u\u00dferlich \u00e4hneln die Wildpferde inzwischen eher Ponys, denn die W\u00fcstenbedingungen erlauben keine k\u00f6rperliche \u201e\u00dcppigkeit\u201c. Die Pferde grasen fast nur morgens oder nachts, <strong>tags\u00fcber suchen sie die wenigen schattigen Stellen auf<\/strong>. An die Wasserknappheit im Gel\u00e4nde haben sie sich gut angepasst:<strong> Sie k\u00f6nnen ca. sechs Tage ohne Wasser unterwegs sein<\/strong>. Ein nicht-adaptiertes Pferd \u00fcbersteht hier maximal drei Tage, ohne zu trinken.<\/p>\n<div id=\"attachment_30700\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSCN5440.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30700\" class=\"size-full wp-image-30700\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSCN5440.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSCN5440.jpg 1024w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSCN5440-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSCN5440-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30700\" class=\"wp-caption-text\">Die Statur der Wildpferde \u00e4hnelt eher einem Pony.<\/p><\/div>\n<h1>Was Sie bei einem Besuch der Wildpferde beachten sollten<\/h1>\n<p><strong>Das einzigartige Bild von freien, stolzen Wildpferde-Herden<\/strong> in der unwirtlichen Landschaft der Namib lockt j\u00e4hrlich viele Reisende nach Garub. Einem Besuch der Tiere steht nichts im Wege, allerdings<strong> sollten ein paar Dinge beachtet werden<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Achten Sie auf der Stra\u00dfe besonders auf Einzeltiere und vermeiden Sie Fahrten bei Nacht.<\/li>\n<li>Halten Sie einen gewissen Abstand, um die Pferde nicht zu st\u00f6ren. Besonders die Fohlen k\u00f6nnten sich erschrecken und im schlimmsten Fall von der Herde und ihrer Mutter wegrennen.<\/li>\n<li>Der Abstand ist auch wichtig f\u00fcr Ihre eigene Sicherheit. Die Tiere sind zwar nicht aggressiv, k\u00f6nnten aber austreten.<\/li>\n<li>Die Pferde d\u00fcrfen auf gar keinen Fall gef\u00fcttert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_30702\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010142.jpg\" data-wpel-link=\"internal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30702\" class=\"wp-image-30702 size-full\" src=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010142.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010142.jpg 1024w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010142-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1010142-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30702\" class=\"wp-caption-text\">Man sollte immer respektvollen Abstand halten.<\/p><\/div>\n<p>Weitere Infos unter <a href=\"http:\/\/www.wild-horses-namibia.com\/\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\">www.wild-horses-namibia.com<\/a>.<\/p>\n<h1>Ihre Reise nach Namibia<\/h1>\n<div class=\"yellow-box\">Haben Sie Lust auf eine Namibia-Reise bekommen? Lassen Sie sich von unserem Team beraten und planen Sie Ihre individuelle, ma\u00dfgeschneiderte Reiseroute durch Namibia oder andere L\u00e4nder im S\u00fcdlichen und \u00d6stlichen Afrika:<br \/>\n<strong>Iwanowski\u00b4s Individuelles Reisen<\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.afrika.de\/\" data-wpel-link=\"exclude\">www.afrika.de<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"mailto:info@afrika.de\">info[at]afrika.de<\/a><\/strong><br \/>\n<strong>Tel.: 02133\/26030 <\/strong><\/div>\n<p>\u00a9 Text: Auszug aus Iwanowski&#8217;s Namibia-Reisef\u00fchrer<br \/>\nFotos: alle Michael Iwanowski<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wildpferde inmitten der W\u00fcste? Noch heute fragen sich die Forscher, wie die Tiere urspr\u00fcnglich in dieser unwirtlichen Gegend bei Garub gelandet sind. L\u00e4ngst haben sich die Pferde bestens an ihre ungew\u00f6hnliche Umgebung angepasst und ziehen inzwischen reichlich Besucher an. Die Geschichte von Garub Garub liegt&hellip; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/das-geheimnis-der-namib-wildpferde\/\" data-wpel-link=\"internal\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":305,"featured_media":30703,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,7126,8],"tags":[],"class_list":["post-30697","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afrika","category-flora-fauna","category-namibia"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/305"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30697"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30697\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30729,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30697\/revisions\/30729"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}