{"id":2111,"date":"2008-07-24T12:44:13","date_gmt":"2008-07-24T10:44:13","guid":{"rendered":"http:\/\/nachrichten.iwanowski.de\/2008-07-24\/allgemein\/gefahrliche-souvenirs-arger-mit-dem-zoll-bei-ruckreise-vermeiden.html"},"modified":"2018-05-23T15:55:50","modified_gmt":"2018-05-23T13:55:50","slug":"gefahrliche-souvenirs-arger-mit-dem-zoll-bei-ruckreise-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/gefahrliche-souvenirs-arger-mit-dem-zoll-bei-ruckreise-vermeiden\/","title":{"rendered":"Gef\u00e4hrliche Souvenirs: \u00c4rger mit dem Zoll bei R\u00fcckreise vermeiden"},"content":{"rendered":"\n<h1>Keine tierischen Souvenirs<\/h1>\n<p>Von der Ausfuhr exotischer Tiere oder von Tierprodukten raten Experten dringend ab. Das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt den Handel mit vielen Tieren unter Strafe. Es verbietet ebenfalls den Handel mit allen Erzeugnissen, die aus ihnen hergestellt oder gewonnen werden. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise auch Elfenbeinschnitzereien, Korallenschmuck oder Taschen aus Schlangenleder. Wer am Flughafen damit erwischt wird, ist nicht nur die Ware los, sondern muss auch noch mit hohen Strafen rechnen. Dringender Rat: Finger weg! Legal sind nur Produkte aus eigens gez\u00fcchteten Tierbest\u00e4nden. Zum Beispiel gibt es in Australien oder den USA Zuchtfarmen, die Tierprodukte mit den n\u00f6tigen amtlichen Bescheinigungen verkaufen.<\/p>\n<h1>Kulturg\u00fcter geh\u00f6ren ins Museum, nicht in den Koffer<\/h1>\n<p>Geschichtstr\u00e4chtige Landschaften wie das \u00f6stliche Mittelmeer sind wahre Freilichtmuseen. An vielen Orten muss man nicht einmal graben, um zum Beispiel alte Steine und M\u00fcnzen zu finden. Mit nach Hause nehmen sollte man die Pretiosen aber tunlichst nicht. In den Herkunftsl\u00e4ndern ist Kulturraub alles andere als ein Kavaliersdelikt. Kulturg\u00fcter ben\u00f6tigen unbedingt amtliche Begleitpapiere. Wer also \u00c4rger vermeiden m\u00f6chte, sollte sich vor dem Kauf von Kunstgegenst\u00e4nden ein amtlich beglaubigtes Zertifikat ausstellen lassen. Um ernsthaften strafrechtlichen Konsequenzen wie im Fall des T\u00fcrkei-Urlaubers zu entgehen, sollte man beim geringsten Zweifel auf jeden Fall von solchen Souvenirs absehen.<\/p>\n<h1>Echter \u00c4rger wegen falscher Marken<\/h1>\n<p>Ein Dauerbrennerthema: Produkt- und Softwarepiraterie. In vielen Urlaubsl\u00e4ndern locken Luxusartikel und Software zu Spottpreisen. In jedem Fall droht dem Urlauber \u00c4rger. Der deutsche Zoll kann die gef\u00e4lschte Markenware beschlagnahmen oder eine Einfuhrverzollung entsprechend dem Wert des Originalproduktes erheben. Zus\u00e4tzlich muss man mit einem Straf- oder Bu\u00dfgeldverfahren rechnen. Gleiches gilt f\u00fcr raubkopierte Software. Wer illegal vervielf\u00e4ltigte Programme einf\u00fchrt, muss ebenfalls mit einem Strafzoll rechnen, der sich nach dem Wert des Originalprogramms berechnet. Meistens folgt dann noch eine Strafanzeige wegen Produktpiraterie. Oft erheben die Hersteller dar\u00fcber hinaus noch Schadenersatzforderungen, die leicht ein Vielfaches des Originalpreises der Software betragen k\u00f6nnen. Ein vermeintliches Schn\u00e4ppchen kann so im Nachhinein zum finanziellen Fiasko werden.<\/p>\n<p>Advocard Expertin Anja-Mareen Knoop r\u00e4t: &#8220;Routinierte Gesch\u00e4ftemacher nutzen allzu oft die lockere Urlaubsstimmung ausl\u00e4ndischer Touristen aus. Auf diese wartet bei der Heimreise dann eine b\u00f6se \u00dcberraschung. Aber Unwissenheit sch\u00fctzt vor Strafe nicht.<\/p>\n<p>Deshalb appellieren wir an Reisende, im Urlaub niemals Souvenirs zu erwerben, die aus offensichtlich dubiosen Quellen stammen oder zur Ausbeutung der Natur und Kultur des Gastlandes beitragen. Auch vor dem Erwerb von raubkopierter Software warnen wir besonders. Wer dort zugreift, kann hinterher empfindlich zur Kasse gebeten werden. Damit man umfassend informiert ist, was man einf\u00fchren darf und was nicht, gibt es vom Bundesfinanzministerium eine umfangreiche Brosch\u00fcre: &#8216;Reisezeit &#8211; Ihr Weg durch den Zoll.'&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: ots<br \/>\nTitelbild: pixabay<\/p>\n<p>Die <a title=\"Umfangreiche Reiseinfos f\u00fcr Individualisten\" href=\"http:\/\/www.iwanowski.de\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\">Reisef\u00fchrer aus dem Iwanowski Verlag <\/a>geben detaillierte Infos zu sch\u00f6nen und ungef\u00e4hrlichen Souvenirs<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine tierischen Souvenirs Von der Ausfuhr exotischer Tiere oder von Tierprodukten raten Experten dringend ab. Das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt den Handel mit vielen Tieren unter Strafe. Es verbietet ebenfalls den Handel mit allen Erzeugnissen, die aus ihnen hergestellt oder gewonnen werden. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise auch&hellip; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/gefahrliche-souvenirs-arger-mit-dem-zoll-bei-ruckreise-vermeiden\/\" data-wpel-link=\"internal\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":25,"featured_media":28104,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,7130],"tags":[2149,2154,2153,2147,2148,2151],"class_list":["post-2111","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afrika","category-news","tag-advocard","tag-einfuhr","tag-einfuhrzolle","tag-souvenir","tag-zoll","tag-zolle"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/25"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2111"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28105,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2111\/revisions\/28105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.afrika.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}