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Klimainformationen

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Die Jahreszeiten sind auf der Südhalbkugel entgegengesetzt zu den unseren (im südafrikanischen Winter ist bei uns Sommer).

• Südafrika

Südafrika gehört zu den warm-gemäßigten Trockengebieten der Subtropen. Oktober bis April Sommerregen mit Ausnahme der Küstenregion von Kwazulu Natal und dem immer feuchten, warm-gemäßigten Küstenstrich zwischen Mossel Bay und Port Elizabeth sowie dem Winterregengebiet des Kaplandes (Regen von Mai bis Oktober).
Dezember/Januar/Februar (Sommer): heiß im Landesinneren, dichte Vegetation im Kruger National Park
März/April/Mai (Herbst):  gute Reisezeit im ganzen Land
Juni/Juli/August (Winter):  im Binnenhochland ist es tagsüber sonnig und nachts kalt; im Kapland ist es regnerisch und kühl, teilweise auch stürmisch; gute Zeit für Tierbeobachtungen, da die Vegetation spärlich ist
September/Oktober/November (Frühling):  gute Reisezeit im gesamten Land

• Namibia

Namibias Klima ist subtropisch-kontinental mit starken tages- und jahreszeitlichen Schwankungen. Die Regenfälle nehmen von Südwesten nach Nordosten zu (0 - max. 600 mm).
Dezember/Januar/Februar:  im gesamten Land sehr heiß, Hauptregenzeit (meistens heftige, kurze Regenschauer), dichte Vegetation
März/April/Mai: Temperaturen kühlen langsam ab, noch Regenschauer möglich, gute Reisezeit
Juni/Juli/August/September: Trockenzeit, tagsüber sonnig, nachts kalt, gute Zeit für Tierbeobach-tungen, da die Vegetation spärlich ist
Oktober/November: „kleine Regenzeit“, warm bis heiß

• Botswana

Das Klima in Botswana wird als arid bezeichnet, d.h. die Verdunstung ist höher als die Niederschläge. Daher ist das Land trocken und verfügt über keine eigenen Dauerflüsse.
Oktober bis April: Regenzeit (intensive Regenfälle Dezember bis März mit begleitenden Gewittern), grüne Vegetation, heiß bis sehr heiß, manche Camps sind Dezember bis März geschlossen
Mai bis September:  keine Regenfälle, tagsüber sonnig und warm, nachts kalt (je nach Region bis unter Null Grad), das Land und die Pflanzenwelt trocknen allmählich aus, beste Reisezeit für Tierbeo-bachtungen

• Zimbabwe

Zimbabwe gehört zu den Randtropen und hat auf Grund seiner Höhenlage ein angenehmes Klima.
November bis März:  Regenzeit, Anstieg der Temperaturen bis zu 35 Grad C; häufig Gewitter, viele Nationalparks sind geschlossen
April/Mai: Übergangszeit vom feucht-warmen Klima zur trockneren kühleren Jahreszeit, die Tempera-turen werden erträglich
Juni bis Oktober: winterliche Trockenzeit, sonnig mit angenehmen Tagestemperaturen zwischen 20 - 25 Grad C, starke Nachtabkühlung bis zum Gefrierpunkt möglich, wegen lichter Vegetation beste Zeit für Tierbeobachtungen

• Zambia

Zambia hat tropisch - wechselfeuchtes Klima.
Januar bis März: starke Regenfälle - bis 287 mm (manche Camps sind während dieser Zeit geschlossen)
April/Mai: noch Regenschauer möglich, warm bis heiß (25 - 30 Grad C), der Busch ist grün, das Gras hoch
Juni/Juli:  Beginn der Trockenzeit, die Nächte sind kalt, tagsüber warm, Tierbeobachtungsmöglichkei-ten gut
August/September: Die Temperaturen steigen (bis ca. 30 Grad C), keine Regenfälle, die Lagunen werden kleiner, der Busch trocknet aus, Bäume und Sträucher verlieren die Blätter, sehr gute Tierbe-obachtungsmöglichkeiten
Oktober: trocken mit besten Tierbeobachtungsmöglichkeiten, sehr heiß (bis zu 40 Grad C), Zeit der Geburten
November/Dezember: heiß und feucht, nachmittags Stürme, Ankunft von Zugvögeln, beste Vogelbeobachtungen und gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten, viele Jungtiere

• Kenia

Kenia hat überwiegend tropisch wechselfeuchtes Klima mit zwei Regenzeiten. An der Küste herrscht tropisches Klima mit kühlen Monsumwinden vor, in den Niederungen ist es heiß und trocken, im Hochland ist es eher gemäßigt.
April/Mai  sowie Oktober bis Dezember: Regenzeit

• Tanzania

Tanzania hat überwiegend tropisches Hochlandklima, das Zentralplateau weist stark schwankende Tagestemperaturen auf. Die Küstenzone ist tropisch heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit,
Juni - Oktober: klimatisch günstigste Zeit (niedrige Luftfeuchtigkeit, fast wolkenloser Himmel, kühle Brise vom Meer), nachts teilweise sehr kalt
März bis Mai und Oktober/November: Regenzeit in Äquatornähe
Dezember bis April: Regenzeit im Landesinnern und Südwesten

• Mozambique

Mosambique liegt am südlichen Teil der Ostküste Afrikas. An der Küste herrscht tropisch-feuchtes Klima. Die nördliche Küstenregion wird vom Monsun, die südliche vom Südostpassat beeinflußt. Im Landesinneren herrschen eher gleichmäßig heiße Temperaturen vor.
Oktober/November bis März: Regenzeit, heiß mit starken Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit (selbst Nationalstraßen können auf Grund von Überschwemmungen unpassierbar werden).
April bis Oktober: Trockenzeit, beste Reisezeit

• Uganda

Aufgrund der Höhenlage (über 1.200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Die Maximaltemperaturen liegen bei 26 - 29° Celsius. Der Victoriasee als größter Binnensee beeinflußt stark das tropische Klima, das weniger durch Jahreszeiten als mehr durch einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit bestimmt wird (wechselfeuchtes Klima).
April und Mai: Heftige Regenfälle
Juni bis September: Trockenzeit
Oktober und November: Heftige Regenfälle
Dezember bis Februar: Trockenzeit
Im Norden erstreckt sich die Regenperiode von April bis Oktober.

• Ruanda

Obwohl Ruanda in Äquatornähe liegt, ist das hauptsächlich tropische Klima auf Grund der Höhenlage gemäßigt. Ruandas Ebenen liegen etwa 1500 m über NN, die Vulkanberge im Norden sind bis zu 4507 m hoch. Wegen der großen Höhenunterschiede innerhalb des Landes gibt es Temperaturunter-schiede. In den meisten Landesteilen ist es warm, in den Bergen jedoch kühler (Frost möglich). Der Niederschlag nimmt vom Osten nach Westen ab. Wechselfeuchtes Klima.
Januar bis Februar: kürzere Trockenperiode
Februar bis April: Große Regenzeit
Mai bis September: große Trockenzeit
Oktober bis November: kleine Regenzeit
Dezember bis Januar: kleine Trockenzeit

• Äthiopien

Man unterscheidet drei Klimazonen: die heißen, gesundheitlich anstrengenden Gebiete bis 1.000 m, die mäßig warme Zone von 1.000 bis 2.500 m und die kühle Zone über 2.500 m. In Addis Abeba, das etwa auf 2.400 m Höhe liegt, schwankt die durchschnittliche Tagestemperatur zur Mittagszeit zwi-schen 8°C und 24°C. Äthiopien gehört zu den Ländern, die unter der afrikanischen Dürreperiode leiden. Die nachstehenden Angaben über Niederschläge sind deshalb nur als Richtwerte zu verstehen.
Juni bis September: reiche Niederschläge, an manchen Orten ist es recht kühl
von Ende Oktober bis Mai: nur ab und an kurze Regenschauer
Mitte Februar bis April: kleine Regenzeit
Beste Reisezeit: Oktober bis Mai, am angenehmsten sind die Monate November bis Januar.

Klimainformationen zu unseren Spezialreisegebieten:

 

Indien:

  • Indiens Klima ist Heiß und tropisch mit regionalen Unterschieden. Kühler von Dezember bis Mitte Februar. Heißeste Zeit zwischen März und Mai. Südwest-Monsun in den meisten Regionen im Sommer zwischen Juni und September, Nordost-Monsun Oktober und November.
  • Srinagar ist am schönsten zwischen Mai und Oktober; im Winter ist es kalt und feucht. Simla liegt höher und ist daher kälter im Winter, und Orte wie Pahalgam, Gulmarg und Manali sind zu dieser Zeit normalerweise eingeschneit (Dezember bis März). In Ladakh kann es zu extremen Temperaturfällen kommen.
  • Extremes Klima, warm im Binnenland von April bis Mitte Juni, fällt unter den Gefrierpunkt im Winter (Dezember/Januar). Heiß im Sommer mit Monsunregen zwischen Juni und September.
  • Im Bundesstaat Madhya Pradesh ist die Hitze im Sommer erträglicher, Monsunregen sind hier am stärksten zwischen Juli und September. Im Winter nachts recht kalt.
  • Am angenehmsten von November bis Februar, die Abende können ziemlich kalt sein. Mitunter sehr heiß im Sommer, Monsunregen fallen zwischen Mitte Juni und Mitte September.
  • Am schönsten zwischen November und Februar. Die Regenzeit fällt zwischen April und Juli. Sommertemperaturen ähnlich wie in Nordindien, jedoch sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Kühle Brisen an der Küste. Im Binnenland haben Mysore und Bijapur ein angenehmes Klima mit wenig Regen.
  • Tamil Nadu hat nordöstliche Monsunregen zwischen November und Dezember, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sind das ganze Jahr über hoch. In den Bergen muss man in der Wintersaison mit Kälte rechnen. Hyderabad ist heiß, aber weniger drückend im Sommer und bedeutend kühler im Winter.
  • März bis Juni und September bis November sind die besten und trockensten Monate. Während des restlichen Jahres gibt es hier heftige Monsun-Regenfälle.

Peru:

  • Das Klima von Peru wird von dem kalten Humboldtstrom beeinflusst, der an der peruanischen Küste vorbeifließt und die vom Meer kommenden Winde abkühlt.
  • Lima hat eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C. Die höchsten Temperaturen werden in den Monaten Januar und Februar erreicht und liegen bei 31 °C. Am kältesten ist es üblicherweise in den Monaten von Juli bis September. In dieser Zeit kann das Thermometer auf 11 °C fallen.
  • Die Küste ist regenarm. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen betragen hier nur 40 mm jährlich (Lima 40-50 mm, Lobitos 10 mm, Tacna 30 mm). Von Mai bis November tritt starke Nebel- und Wolkenbildung auf, die sogenannte "Garua" (Nebelregen). In der übrigen Zeit des Jahres ist das Wetter warm und sonnig. Im Februar beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Costa 23,5°C, im August 16,1°C.
  • Die Sierra mit ihren hochgelegenen und dicht bevölkerten Tälern hat ein teils gemäßigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Die mittlere Jahrestemperatur liegt hier in den westlichen Anden bei 14°C (Arequipa 2.353 m), im Hochland (Cusco 3.450 m ) bei 11°C. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich.
  • Es kann vorkommen, dass Europäer unter der Höhenkrankheit "Soroche" genannt, leiden. Sie müssen sich dann durch langsame Akklimatisation erst an größere Höhen gewöhnen. Treten akute Beschwerden auf, sollte man sofort in tiefere Gebiete absteigen! Eine besondere klimatische Oase bildet das Becken des Titicacasees.
  • Häufigere Niederschläge in hohen Lagen und im Norden. Die Regenzeit, die die wärmste Zeit ist, dauert von Dezember bis April. Die Schneegrenze liegt hier bei etwa 5.000 m.
  • In der Selva gibt es einige Gebiete, die schwer zugänglich und noch kaum erforscht sind. Die Durchschnittstemperatur beträgt 26°C. (Maximum 32°C, Minimum 19°C.) Die Niederschlagsmenge beträgt in der Amazonas-Ebene bis zu 3.000 mm jährlich. Die Regenzeit dauert hier von Oktober bis April. Das feuchttropische Klima wird durch den die Berge und das Tiefland überziehenden, fast undurchdringlichen Urwald bestimmt. Die größte Stadt im Dschungelgebiet ist Iquitos.
  • Beste Reisezeit: Von Juni bis Oktober.

Vietnam:

  • Das nördliche Vietnam hat subtropisches Klima. Die wärmsten Monate in dieser Region sind der Juni und der Juli mit bis zu 29-30°C. An extrem heißen Tagen kann es sogar 35-36°C heiß werden. Der kühlste Monat ist der Januar mit etwa 16-17°C.
  • Das südliche Vietnam hat tropisches Klima. In Ho Chi Minh City (früher Saigon) liegen die Höchsttemperaturen bei etwa 36°C, die Tiefsttemperaturen dagegen bei etwa 25°C. Die Monate März und April sind sehr heiß und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Es muss zwar immer mit Regenschauern gerechnet werden. Am meisten regnet es jedoch in den Monaten August und September.
  • Beste Reisezeit: Den Süden des Landes kann man das ganze Jahr über bereisen, die angenehmste Zeit sind jedoch die Monate Dezember und Januar. Für den Norden ist der beste Reisemonat der November.