Rundreise Mali: Am Rande der Sahara - Berge, Wüste, Elefanten


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12-tägige privat geführte Naturrundreise ab/bis Bamako





Mali-Am Rande der Sahara
Mali-Am Rande der Sahara
Die Reise führt Sie durch geschichtsträchtige Orte wie Mopti und Timbuktu, durch das Land der geheimnisvollen Dogon und zu den Wüstenelefanten im Reservat von Gourma. Hier leben etwa 350 der extrem scheuen Steppenelefanten. Sie passieren typische Sahellandschaft und immer wieder gelangen Sie in Kontakt mit dem gewaltigen Fluss Niger, Malis Lebensader.


 

Das Besondere dieser Reise:

  • Jahrhundertealte Kultur, geheimnisvolle Völker und die kontrastreiche Natur in Westafrika

  • Individuelle Rundreise durch Mali ab 2 Personen

  • Fahrt im klimatisierten Geländewagen mit Fahrer und englischsprechendem Guide

  • Bootsfahrt auf dem Niger, Dogon-Maskentanz und viele Besichtigungen inklusive

  • Vollpension, Inlandsflug und Transfers inklusive



1. Tag (Sa): Bamako

Nach Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis, Transfer zum Hotel. 1 Ü Hotel Salam (o.ä.)

2. Tag (So): Bamako - San (ca. 435 km)

Früh am Morgen verlassen wir Bamako und fahren durch lichte Sahellandschaft nach Ségou. Die ehemalige Residenz der Bambara Könige liegt malerisch am Nigerufer. Die Stadt der Balanzan (weiße Akazie) ist noch nicht so touristisch geprägt wie Djenné. Die Alleen und ockerfarbenen Prachtbauten aus Sandstein erinnern an Ségou als wichtiges Zentrum in der Kolonialzeit. Noch heute bietet ihr unverwechselbarer Charme den Eindruck einer typischen afrikanischen Stadt jener Epoche. Ségou ist heute das industrielle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Region ist bekannt für schöne Töpferwaren. Nachmittags fahren wir über Alt-Ségou, Sekoro, mit seiner Lehmmoschee und dem Grab des 1. König der Bambara weiter nach San, ein Sahel-Städtchen des Bobo Volkes mit schöner alter Medina und beeindruckender Moschee. 1 Ü Hotel Santoro ( o.ä.)

3. Tag (Mo): Montagsmarkt in Djenné (ca. 140 km)

Markt
Markt
Der berühmte Montagsmarkt am Fuße der gewaltigen Lehm-Moschee ruft. Hier treffen sich die Volksgruppen des Niger Binnen-Deltas: Bambara, Bobo, Dogon, Bozo und Fulbe bieten ihre Spezialitäten feil. Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt, die imposante Moschee, ist mit ihren Zinnen und Türmen ein architektonisches Wunder aus Banko, einem Gemisch aus Lehm, Kuhmist, Hirsestroh und Wasser. Mit 150 m Länge und 20 m Breite fasst sie bis zu 5.000 Gläubige. Alljährlich in der Trockenzeit wird das Meisterwerk der Lehmarchitektur in einmaliger Schlammschlacht von zwei konkurrierenden Gruppen neu verputzt. Sehr malerische Motive bietet auch der gegenüberliegende tägliche Gewürzmarkt. Die 1000-jährige Schwesterstadt von Timbuktu ist mit ihren zahlreichen Koranschulen eine Hochburg des Islam, aber auch die älteste und beeindruckendste Handwerksmetropole Westafrikas. Sehenswert ist ebenfalls das Museum der Kultur Mission und Alt-Djenné, eine der ältesten Siedlungen Westafrikas. 1 Ü in Hotel le Maafir oder Hotel Djenne-Djeno (o.ä.)

4. Tag (Di): Djenné - Songo - Bandiagara (ca. 170 km)

Heute fahren wir durch abwechslungsreiche Landschaft mit Palmen und vielen Baobabs nach Bandiagara, dem Tor ins Dogon Land. Felsplateaus wechseln mit Hügeln und ausgetrockneten Flussbetten. Weit entfernt von Städten und Zivilisation werden Sie hier ein anderes Afrika entdecken: das mystische Land der ursprünglich lebenden Dogen. Weltkulturerbe seit 1989. Dieses Naturvolk bewahrt bis heute seine überlieferten Traditionen und ist mit seiner Authentizität und dem Reichtum seiner Kultur der ganze Stolz Malis. Ihre Schöpfungsmythologie mit uralten Symbolen verbirgt erstaunliches Wissen über die Himmelskörper. Der animistische Glaube bleibt uns verschlossen, aber die Ahnen der Dogon sind in den Dörfern spürbar. In Bandiagara besuchen wir das berühmte Haus der Tall. Hier verschmilzt der sudanesische Baustil mit der eigenwilligen Dogon-Architektur, auch eine alte Moschee ist sehenswert. Unterwegs halten wir an einem Initiationsplatz bei dem alten Dorf Songo und versuchen die Zeichnungen an den Felswänden zu enträtseln.1 Ü Hotel Cheval Blanc ( o.ä.)

5. Tag (Mi): Land der Dogon

Felslandschaft
Felslandschaft
Auf schmaler Piste überqueren wir das Hochplateau zu den sehr ursprünglichen und authentischen Dogon Siedlungen ca. 20 km südlich von Bandiagara. Hier werden die alten Traditionen besonders gepflegt. Wir besuchen Djuiguibombo am Rande der Falaise und steigen dann steil hinab nach Kani-Kombolé, berühmt für seine Moschee. Unterwegs genießen wir den weiten Blick in die Gondo Ebene. Eine Reihe alter schöner Dörfer schmiegen sich an die Felsen. In Teli ließen sich sehr früh bereits die Telem Pygmäen nieder, die später in die großen Waldgebiete Zentralafrikas weiterzogen. Hier sind ihre frühen Höhlenbehausungen in den steilen Felswänden am eindrucksvollsten. In Endé wird die alte Färbetechnik und das Bemalen von Textilien mit Naturfarben angewandt. Ein kleines Museum gibt Einblicke in die faszinierende Dogon Mythologie. Zur Übernachtung kehren wir zurück nach Bandiagara. 1 Ü Hotel Cheval Blanc ( o.ä.)

6. Tag (Do): Dogon - Mopti (ca. 100 km)

Auf unserem Weg nach Mopti besuchen wir das vom Tourismus fast unberührte Dorf Niongono. Diese einmalige Siedlung liegt 900 m hoch auf einem Felsen. Ihre Bewohner müssen zum Wasserholen hinunterklettern. Die farbenfrohe Moschee von Nando soll einer Legende nach natürlichen Ursprungs sein. Viele Pilger kommen von weither aus ganz Mali zu diesem Heiligtum. Wir erreichen Mopti, das Venedig Afrikas, vollständig von Wasser umgeben. Der bedeutendste Hafen Malis am Zusammenfluss von Bani und Niger wurde ursprünglich von Bozo Fischern gegründet. Das lebhafte Be- und Entladen von Pirogen (Stocherkähnen) und Pinassen (kiellose Motorbetriebene Holzboote von bis zu 20m Länge) am Ufer ist ein faszinierendes Schauspiel. Wir betrachten die imposante Komoguel Moschee, das geschäftige Handwerkerviertel und ‚Alt’-Mopti. Dann mischen wir uns unter die Besucher des heutigen Wochenmarktes. 1 Ü Hotel Kanaga oder Hotel La Maison Rouge ( o.ä.)

7.Tag (Fr):Mopti - Bootsfahrt nach Konna - Douentza (ca. 120 km)

An Bord einer Pinasse, einem landestypischen Holzboot, segeln wir auf dem Niger nach Konna. Unterwegs treffen wir auf Bozo Fischer mit ihren voll beladenen Stocherkähnen, Pirogen genannt. Am Ufer liegen malerisch strohbedeckte Lehmhütten der Bozo und Peulh. Bei einem Besuch der Dörfer erfahren wir mehr über den Alltag der Fischerfamilien und Viehhirten. In Konna erwartet uns der Geländewagen für die Weiterfahrt nach Douentza. 1 Ü Hotel La Falaise ( o.ä.)

8. Tag (Sa): Die heiligen Krokodile von Borko (ca. 50 km)

Ein Tagesausflug führt uns erneut zu den Dogon. Wir besuchen den Ort Borko, der wie eine Oase auf einem trockenen Plateau liegt. Hier versuchen wir am See mit Hilfe der Opfergabe eines Hähnchens die heiligen Krokodile zu sichten. Krokodil wie auch Schlange und Schildkröte werden als heilige Totemtiere von den Dogon verehrt. Angeblich sollen 33 Quellen diesen Teich mit klarem Wasser speisen. Über das pittoreske Dogon Dorf Tintan kehren wir zurück zur Übernachtung nach Douentza. 1 Ü Hotel La Falaise ( o.ä.)

9.Tag (So): Douentza - Hombori (ca. 145 km)

Heute führt unser Weg in die Gourma Region nach Hombori. Der kleine Ort ist von Bergmassiven umgeben. Ein Teil des Dorfes liegt hoch oben in den Felsen, der andere an der geteerten Durchgangsstrasse. Hombori ist bekannt für seine Architektur in den alten Ortsteilen, aber auch für seine hohen Temperaturen von über 30° C im Jahresdurchschnitt. Die spektakuläre Felslandschaft bietet anspruchsvolle Klettertouren. Das höchste Bergmassiv Malis, der Hombori Tondo mit 1.155 m, bildet ein weithin sichtbarer Sandsteinklotz, als berühmteste Felsformation gilt der Gami Tondo, auch Fatimas Hand genannt. Von Dountza kommend wirkt das Bergmassiv ca. 10 km vor Hombori je nach Blickwinkel wie eine menschliche Hand.
Hier wird die typische Sahellandschaft immer trockener, sandiger und karger mit einigen Maren, Wasserstellen nach Regenfällen, die viele Vögel aber auch die größte Elefantenart Afrikas auf ihrer Migration anziehen. Für eine Elefantenpirsch müssen wir viel Zeit, Geduld und eine große Portion Glück mitbringen. Das riesige Schutzgebiet der Steppenelefanten liegt südlich des Nigerbogens zwischen Gao und Douentza und erstreckt sich bis nach Burkina Faso. Noch sollen ca. 350 bis 800 Tiere in mehreren Gruppen auf der Wanderung sein. 1 Ü in Hombori: Zelten im Campement oder sehr einfaches Zimmer

10. Tag (Mo) Hombori - Gourma Region - Timbkutu (ca. 330 km)

Die Fahrt durch die Gourma Region nach Douentza ist ein landschaftlich schöner Abschnitt und führt erneut an den berühmten Tafelbergen von Hombori vorbei, die der Forschungsreisende Heinrich Barth bereits Mitte des 19. JH zeichnete.
Ab Douentza beginnt eine landschaftlich schöne Strecke mit Palmen und malerischen Dörfern vorbei an der Bergkette des Dyoundé Massivs, die bei klarer Sicht bereits von weitem beeindruckt. Weiter geht es auf der Piste durch lichte, typische Sahel Vegetation über das 200 Seelen-Dorf Bambara Maoundé nach Timbuktu. Die geheimnisvolle Wüstenstadt aus dem 12.JH war lange für Europäer unerreichbar und wurde so zu einem Mythos. Hier wurde früher das weiße Gold der Sahara, das Salz, gegen echtes Gold gehandelt. Selbst Heinrich Barth kam zu spät, um die Glanzzeit der mächtigen Stadt zu erleben, als bis zu 12000 Kamele aus der Sahara hier ankamen. Heute noch wird ein Azalai-Markt veranstaltet, wenn eine Kamelkarawane auf ihrem beschwerlichen Weg von Taoudenni aus der Sahara zurückkehrt. Timbuktu galt außerdem in jener Zeit als Zentrum der Forschung und Lehre. 1 Ü Hotel Colombe oder La Maison ( o.ä.)

11. Tag (Di): Timbuktu

Auf einem Rundgang durch Timbuktu besuchen wir die berühmten Moscheen, die Häuser der Forscher Heinrich Barth und René Caillié, Buktu’s Brunnen, die Hängende Gärten, die Bibliothek des Ahmed Baba. Am späten Nachmittag reiten wir auf einem Kamel zum Sonnenuntergang in die weiten Sanddünen. Für Timbuktu bildete der Niger neben den Karawanenrouten die zweite Verbindung zur Außenwelt. Der Fluss hat jedoch nach einer Dürre seinen Lauf verändert und die Stadt damit der unbarmherzigen Wüste überlassen. Die spärliche Wasserführung des Niger durch die heiße Einöde bei Timbuktu lässt nicht vermuten, dass nur 100 km südlich unzählige Seitenarme einen riesigen See bilden. 1Ü Hotel Colombe oder La Maison ( o.ä.)

12. Tag (Mi): Timbuktu - Bamako

Ein früher Flug bringt uns zurück in die Metropole. Hier steht ein Tageszimmer zur Verfügung. Heute erkunden wir die Hauptstadt. Das im neo-sudanischen Stil errichtete Marktgebäude Bamakos soll eines der schönsten Westafrikas sein. Nach dem Marché Rosé erwartet uns der Handwerkersouk, bevor wir das Nationalmuseum besuchen. Hier sehen wir eine ethnologische Sammlung von religiösen Gegenständen, wie die Tjiwara-Maske der Bambara (Antilopen-Maske), die Calao-Holzskulptur der Senufo (Nashornvogel), Masken der Dogen und Telem Figuren. Die Stockwerkhausmaske wird von den Dogon nur alle 60 Jahre zum Sigi Fest genutzt. Die Sammlung zählt zu den besten Westafrikas. Nach einem traditionellen Abendessen im Restaurant Santoro erfolgt der Transfer zum Flughafen.


Eingeschlossene Leistungen:
Rundfahrt im 4x4 Geländewagen mit Klimaanlage, versierter Fahrer, Benzin, Trinkwasser während der Rundreise in angemessener Menge, bestmögliche verfügbare Hotels (DZ) auf der Rundreise, Camping-Ausstattung für Hombori, Vollpension (mit Frühstück am 2. Tag bis einschließlich Abendessen am Rückflugtag), Transfers , Bootsfahrt, Besichtigungen und Eintrittsgelder gemäß Programm, Dogon Maskentanz, professioneller lokaler englisch sprechender Reiseleiter, Inlandsflug Timbuktu - Bamako.

Nicht eingeschlossene Leistungen:
Getränke, Trinkgelder, Ausgaben persönlicher Art, fakultative Aktivitäten, Visagebühren

Hinweise:
  • Bitte beachten Sie unbedingt die länderspezifischen Hinweise Mali sowie die Gesundheitsvorschriften und Sicherheitshinweise.
  • Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zwingend vorgeschrieben, Malariaprophylaxe wird empfohlen.
  • Der Tourenverlauf ist je nach örtlichen Bedingungen und Wetterverhältnissen abänderbar und flexibel. 
  • Passende internationale Flüge buchen wir gerne für Sie zu Ihrer Reise dazu. Tagesaktuelle Sonderangebote zu passenden Flügen fragen Sie bitte an.


Teilnehmer: mindestens 2

Termine: nach Wunsch

Preise (01.11.09 - 31.10.10):

 bei 2 Personen  bei 3 Personen*  bei 4 Personen
 2.820 €  2.415 €  2.199 €

*plus EZ-Zuschlag: 370 €

 


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