Allgemeine Sicherheitshinweise |
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- Reisende sollten sich bei ihren Planungen auf erhöhte Sicherheitsmaßnahmen einstellen und mit längeren Abfertigungszeiten auf Flughäfen und an den EU-Außengrenzen rechnen.
- In den Großstädten ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Meiden Sie die Innenstädte sowie einsame und verlassene Gebiete in den Städten (z.B. nach Ladenschluss, an Sonn- und Feiertagen, bei Dunkelheit).
- Fahren oder gehen Sie nie alleine in Townships, sondern nur in organisierter Form unter ortskundiger Führung.
- Tragen Sie nach Möglichkeit keinen Schmuck oder auffällig teure Kameras mit sich.
- Lassen Sie nie im Wagen Wertgegenstände oder Gepäck liegen. Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden.
- Bei einer Campingreise sollten Sie nur auf den ausgewiesenen Campingplätzen übernachten.
- Bei auffälligen Hindernissen auf der Straße (z.B. quer über die Straße liegende Baumstämme etc.) ist besondere Vorsicht dringend geboten, da es sich um eine „Straßenfalle“ handeln könnte. Es wird angeraten, rechtzeitig umzudrehen und im nächsten Ort die Polizei zu informieren.
- Beachten Sie, dass Sie in Nationalparks gar nicht oder nur an bestimmten Stellen Ihren Wagen verlassen dürfen.
- Von Fahrten während der Dämmerung/Dunkelheit wird dringend abgeraten. Neben erhöhter krimineller Gefährdung besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und auf der Straße befindlicher Tiere.
- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten.
- Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen "K.O.-Tropfen" beigemischt werden, wurden häufiger bekannt.
- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. "smash-and-grab"-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein.
- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten und Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.
- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.
- Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden. Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis wird ausdrücklich gewarnt. Die o.g. Gebiete umfassen die Verwaltungsregionen Timbuktu (einschl. der Stadt Timbuktu), Gao und Kidal. Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze sowie in das Grenzdreieck zu Senegal und Mauretanien (westlich und nordwestlich von Kayes) wird dringend abgeraten. Von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche wird abgeraten. Es ist jederzeit mit weiteren Anschlägen und Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen ist. Dies gilt in besonderem Maße für den Norden Malis, in dem bewaffnete Gruppierungen verstärkt grenzüberschreitend operieren. Die Gefahr krimineller und terroristischer Übergriffe ist besonders groß nördlich und nordöstlich der Stadt Timbuktu und den angrenzenden Gebieten in Richtung der Grenzen zu Niger, Algerien sowie Mauretanien. Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten. Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten. Erhöhte Anschlagsrisiken bestehen generell für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren.
Obige Angaben entsprechen dem Stand August 2010 und können sich ändern. Änderungen/Neuerungen entnehmen Sie bitte dringend den Hinweisen des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de unter Länder- und Reiseinformationen. Bitte kontaktieren Sie dringend vor Buchung bzw. Reiseantritt die entsprechenden Botschaften.
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