Gesundheitsvorschriften
- Z.Zt. sind keine speziellen Impfungen für Südafrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, Zambia und Kenia bei Direktflug aus Europa vorgeschrieben. Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A (bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B) wird empfohlen. Überprüfen Sie Ihre Impfungen und lassen Sie sie gegebenenfalls auffrischen. Bitte informieren Sie sich unbedingt rechtzeitig vor Buchung bzw. Reiseantritt über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen; gegebenenfalls sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Kontaktieren Sie auf jeden Fall Ihren Hausarzt, ein Tropeninstitut oder Ihr Gesundheitsamt. Auf allgemeine Informationen, insbesondere von den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
- Bei Einreise aus Infektionsgebieten gelten andere Bestimmungen. Bitte kontaktieren Sie in diesem Falle die entsprechenden Botschaften. Bei Einreise aus potentiellen Infektionsgebieten ist Gelbfieber-Impfschutz zwingend vorgeschrieben. Bei Einreise nach Tanzania über Land/Hafen wird gelegentlich Gelbfieber-Impfschutz verlangt - ebenso wird häufig eine Choleraimpfung verlangt, insbesondere zur Weiterreise nach Zanzibar oder Pemba. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise nach Ruanda und Uganda vorgeschrieben.
- Auf Langstreckenflügen sollten Sie sich so oft wie möglich bewegen und im Sitzen die Füße kreisen lassen, um die Durchblutung zu fördern (Thrombose-Prophylaxe).
- Eine Malariaprophylaxe ist dringend anzuraten (ganzjährig, aber ganz besonders während der Monate November bis April) speziell für die Nationalparks und bestimmte Gegenden im Landesinneren. Darüberhinaus schützen Mückenschutzmittel und hautbedeckende Kleidung. Fragen Sie gezielt Ihren Hausarzt bzw. ein Gesundheitsamt oder Tropeninstitut nach Details, da das Malaria-Risiko innerhalb eines Landes recht unterschiedlich sein kann (von hohem Risiko bis hin zu malariafreien Zonen).
- Zur Vermeidung der Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit, die durch große Fliegen (Tsetse) übertragen werden (besonders im Bereich Serengeti/Tanzania), wird entsprechende Kleidung dringend angeraten.
- Aids ist in Afrika weit verbreitet. Sexuelle Kontakte sind Risiko belastet und sollten gemieden werden.
- In Mozambique und Zambia besteht Tollwutgefahr besonders durch Hundebisse. Nach Biss sofort einen Arzt aufsuchen!
- Sie sollten nie in unbekannten oder stehenden Gewässern baden, da die Gefahr einer Bilharziose besteht; außerdem leben in vielen Gewässern Krokodile.
- Einem erhöhten Risiko an Darminfektionen ist durch sorgfältige Hygiene (besonders beim Essen und Trinken) vorzubeugen.
- Wegen der intensiven Sonnenstrahlung sind Schutz durch Sonnenmittel mit hohem Lichtschutzfaktor mit UVA- und UVB Schutz, Sonnenbrille, Hut, Haut bedeckende Kleidung usw. dringend empfohlen.
- Tragen Sie feste Schuhe. Schütteln Sie Schuhe, Kleidung, Schlafsack usw. immer gut aus, denn viele Kleintiere verstecken sich in dunklen Winkeln.
- Warnung vor der Höhenkrankheit bei Bergbesteigungen (besonders Kilimanjaro): Gegen die Höhenkrankheit, die schon ab 3.000 Metern Höhe beginnt und auch sehr durchtrainierte Sportler treffen kann, ist niemand gewappnet. Die Höhenkrankheit ist gefährlich, und Warnsignale des Körpers sollten mit einem sofortigen Abstieg befolgt werden. Die ersten Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Kurzatmigkeit und später Desorientierung und Schwindelgefühle. Nicht anzuraten ist eine Bergbesteigung für Personen, die an Atemproblemen, Erkältung, Diabetes, Blutdruckproblemen und Herzkreislaufstörungen leiden. Zur Beratung sollte dringend ein Arzt kontaktiert werden.
- Für Ihre Reise empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholversicherung.
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